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Der passt ganz genau: PZ-Leser Werner Heinz aus Tiefenbronn (Mitte) hat gerade seinen gelben Ball mit viel Gefühl über die „Golden Gate“-Brücke gespielt. Am Loch wartet aber noch ein tückisches Grün aus Kunstrasen. Fotos: Henkel (3), Hepfer (3)
Der passt ganz genau: PZ-Leser Werner Heinz aus Tiefenbronn (Mitte) hat gerade seinen gelben Ball mit viel Gefühl über die „Golden Gate“-Brücke gespielt. Am Loch wartet aber noch ein tückisches Grün aus Kunstrasen. Fotos: Henkel (3), Hepfer (3)
Viel Schwung beim Abschlag: Da staunen auch Mutter und Geschwister nicht schlecht, als die Tochter den Ball mit Schmackes Richtung Hindernis befördert.
Viel Schwung beim Abschlag: Da staunen auch Mutter und Geschwister nicht schlecht, als die Tochter den Ball mit Schmackes Richtung Hindernis befördert.
Mini-Golf ist bei den Koudelkas aus Kieselbronn Familiensache: Hier visiert einer der Enkel den Ballkorb auf der schiwierigen Bahn 15 an.
Mini-Golf ist bei den Koudelkas aus Kieselbronn Familiensache: Hier visiert einer der Enkel den Ballkorb auf der schiwierigen Bahn 15 an.
03.08.2015

„Schau mal, wo du lebst!“ PZ-Leser bei Fuxini-Golf

Es war von vorneherein ein aussichtsloses Unterfangen, den Platzrekord von 56 (!) Schlägen auf der Minigolf-Anlage „Fuxini“ in Mühlacker anzugreifen. Trotzdem stürzten sich rund 40 Kandidatinnen und Kandidaten zum Auftakt der PZ-Sommeraktion „Schau mal, wo du lebst!“ wagemutig ins Getümmel. Bei 30 Grad Hitze waren bei insgesamt 18 Löchern nicht nur gute Nerven und viel Ballgefühl gefragt, sondern auch eine gehörige Portion Durchhaltevermögen.

„Mann ist das heiß hier. Und auch noch so wenig Schatten“, hielt PZ-Leserin Dorothea Reinhold fest, kämpfte sich aber trotzdem tapfer von Loch zu Loch. Einfach zu bewältigen war freilich keine der Bahnen. Und wer dummerweise bei der Nummer 15 loslegte, wo der Ball über eine Rampe in einem Korb versenkt werden musste, der stieß sofort an seine spielerischen Grenzen. Denn der vermaledeite Ball sprang bei zu starkem Schlägereinsatz gleich wieder aus dem Korb heraus, was nicht nur den fleißig bemühten PZ-Redakteur zur Weißglut trieb. „Wir haben an der schwierigsten Bahn begonnen. Was kann uns da noch schrecken?“, versuchte Dorothea Reinhold ihre Gruppe aufzumuntern und forderte: „Wir müssen uns gegenseitig motivieren, dann klappt das schon.“

Bitter nötig, war das auf alle Fälle bei den „Königslöchern“ der Anlage. Zur schieren Verzweiflung trieb so manchen Minigolfer auch der Parcours mit dem „Delphin“. Unten reinschießen, damit der Ball oben aus dem Mund wieder rausfliegt. Von wegen! „Der Kerl hat sich partout geweigert, meinen Ball anzunehmen. Die Kugel ist immer wieder zurückgerollt“, klagte Rüdiger Kälber, der auf dem Buchberg in Neuenbürg nur einen Steinwurf entfernt von einer Minigolf-Anlage wohnt. „Diesmal war mein Sohn Felix besser. Ich habe nachgelassen“, gestand er.

Ein Trauerspiel für so manchen Hobbyspieler war auch die Wellenbahn mit ihrem tückischen Kunstrasen, der unzählige – gewollte – Unebenheiten aufweist. „Das Grün ist hier manchmal sehr schwer zu lesen“, meinte „Fuxini“-Betreiber Manfred Fuchs und grinste dabei vielsagend. Denn die Geheimnisse seiner Anlage, die er mit viel Liebe zum Detail und zum hohem Schwierigkeitsgrad angelegt hat, sollen schließlich Geheimnisse bleiben. Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.