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25.04.2008

Schlaglöcher sorgen für Gespräche

BAD WILDBAD. Ein Thema, das Bad Wildbader Bürger, Gemeinderäte und auch die Verwaltung in regelmäßigen Abständen beschäftigt, ist die Richard-Wagner-Straße – auch bekannt als Enztalradweg. Zahlreiche Schlaglöcher zieren die Straßendecke auf der Strecke zwischen Calmbach und Bad Wildbad, die vor allem von Schülern, Friedhofbesuchern und Touristen auf Rädern genutzt wird.

Und dennoch geben dort viele Autofahrer ordentlich Gas – obwohl Tempo 30 vorgegeben ist.

„Es wird Zeit etwas zu tun“, so die Meinung des SPD-Gemeinderats Dieter Gischer. Aber auch seine UBKL- und FWV/FDP-Kollegen machen sich stark für einen sicheren, aber vor allem auch repräsentativen, rollen- und rädergeeigneten Weg zwischen den beiden Stadtteilen. Nicht zuletzt die CDU-Fraktion hatte das Thema „Enztalradweg“ bereits im Herbst auf den Tisch gebracht. Sie forderte die Verwaltung auf, nach einer möglichen Radweg-Förderung zu suchen und Geld in den Etat 2008 für eine Erneuerung einzustellen.

„Die Straße befindet sich in einem jämmerlichen Zustand“, räumte Bürgermeister Klaus Mack ein. Im Zuge der Haushaltsplanungen für 2008 sei über eine Erneuerung der Straßendecke in der Straße gesprochen worden. Letztlich habe man sich aber doch dafür entschieden, in der mittelfristigen Finanzplanung andere Schwerpunkte zu setzen. „Jetzt ist vor allem erstmal Calmbach dran“, so Mack. Wolle man die Richard-Wagner-Straße kurzfristig richten, mache das eine Streichung an anderer Stelle, für die Bad Wildbad Zuschüsse beantragt habe, erforderlich. Und das sei schwer zu vermitteln. „Schließlich wollen wir eine schlüssige und nachhaltige Politik machen“, so der Bürgermeister.

Kurzfristige Lösung

Nicht auszuschließen sei jedoch, dass die Richard-Wagner-Straße in die nächsten Haushaltsbesprechungen wieder aufgenommen werde und dann möglicherweise neue Prioritäten gesetzt würden. Doch bis dahin könne es nur eine kurzfristige Lösung geben: „Verstärkte Geschwindigkeitskontrollen“, so Mack.