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Eine Schülerin aus Guinea absolviert 2015 einen Kurs im E-Schweißen. Trotz vieler Bemühungen gestaltet sich der Weg vieler Geflüchteter in den Arbeitsmarkt schwer. Die Mehrheit bezieht immer noch Hartz IV.   Foto: Ingo Wagner/dpa (Symbolbild)

Schleppende Integration: Mehrheit der Geflüchteten in der Region bezieht Hartz IV

Enzkreis/Pforzheim. Vorneweg: Die Zahlen darüber, wie mäßig die ab 2015 nach Deutschland geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt integriert sind, lesen sich zwar erschreckend, sind aber auch mit Vorsicht zu genießen. Laut der Bundesarbeitsagentur beziehen 56 Prozent der Menschen aus den acht Asylherkunftsländern (Afghanistan, Irak, Iran, Syrien, Nigeria, Eritrea, Pakistan, Somalia) hierzulande staatliche Grundsicherung nach dem Sozialgesetzbuch – sprich: Hartz IV. Und das sieben Jahre nach der großen Flüchtlingswelle von 2015/2016. Woran liegt das?

Die Gründe für die schleppende Integration sind kompliziert und vielfältig, wissen die Akteure in der Flüchtlingshilfe im Enzkreis.

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