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Seit Sommer findet an der Gustav-Heinemann-Schule in der Pforzheimer Nordstadt kein Unterricht mehr statt. Foto: PZ-Archiv/Meyer
Seit Sommer findet an der Gustav-Heinemann-Schule in der Pforzheimer Nordstadt kein Unterricht mehr statt. Foto: PZ-Archiv/Meyer
16.04.2018

Schließung der Gustav-Heinemann-Schule macht Übergangslösung nötig

Enzkreis/Pforzheim. Teile der Schülerschaft und der Verantwortlichen der Gustav-Heinemann-Schule (GHS) tappen nach wie vor im Dunkeln, wo im nächsten Jahr der Unterricht stattfinden soll. Der Enzkreis als Träger hat dem zuständigen Kreistagsausschuss zwar eine Übergangslösung präsentiert, das Gremium hat sich aber nicht zu einer Entscheidung durchringen können.

Die Mitglieder haben nicht-öffentlich selbst eigene Alternativen ins Spiel gebracht und wollen diese noch zur Debatte stellen. Bis zur Sitzung des Kreisrats in etwas mehr als einer Woche soll ein Ergebnis auf dem Tisch liegen.

Welche Übergangslösung hat das Landratsamt im Blick? Die Verwaltung plädiert für ein Gebäude in Modulbauweise auf Zeit in Nachbarschaft zur Pestalozzischule. Dort sollen die körperlich behinderten Schüler unterrichtet werden, die dort seit der Schließung der GHS seit 2017 untergebracht sind. Rund fünf Millionen Euro würde das laut Finanzdezernent Frank Stephan kosten. Aktuell geht die Kreisspitze davon aus, dass die Schüler etwa vier Jahre lang in dem anvisierten Neubau unterrichtet werden müssen, bevor eine dauerhafte Lösung gefunden worden ist. Das Provisorium könnte jedoch auch länger Dienst leisten: Durch die Modulbauweise könne es in einem etwaigen neuen Schulgebäude der GHS mit integriert werden, so Stephan. Die fünf Millionen Euro seien also auch nachhaltig investiert.

Wieso legen sich die Kreisräte nicht fest? Wie geht es weiter? Die Antworten lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.