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Nach drei Jahren Abstinenz war die Attraktion im Dezember nach Dobel zurückgekehrt.  Foto: PZ-Archiv (Moritz) 

Schlittenhunderennen: Bald große Europameisterschaft in Dobel?

Dobel. Zwar hätte das Wetter eindeutig besser sein können, dennoch war die zehnte Auflage des Dobler Schlittenhunderennens im vergangenen Dezember ein Erfolg. Nach drei Jahren Abstinenz war das Schlittenhunderennen wieder in den Höhenort zurückgekehrt. „Aktuell gehen wir davon aus, dass wir in diesem Jahr ein Rennen veranstalten können“, verrät Michael Landau, Präsident des Verbands Deutscher Schlittenhundesport-Vereine (VDSV). Landau, der zugleich im Präsidium des veranstaltenden Siberian Husky Clubs Odenwald (SHCO) tätig ist, macht allerdings keinen Hehl daraus, dass die Corona-Krise vor dem Schlittenhundesport keinen Halt macht.

Laut Landau befinde sich der Sport zwar derzeit in der Sommerpause, doch aufgrund von Corona musste im März bereits ein Rennen abgesagt werden. „Wir müssen die weiteren Entwicklungen abwarten“, meint Landau. Zwar seien Lockerungen erkennbar, doch letztlich sei es Sache der Bundesländer, inwieweit Großveranstaltungen stattfinden können. Landau freut sich darüber, dass es vom Dobler Bürgermeister Christoph Schaack bereits grünes Licht für eine Austragung gab. Als etwaigen Termin ist das dritte Adventwochenende vorgesehen.

Sollte sich die Corona-Problematik nicht bessern, dann kann sich Landau eine Veranstaltung mit weniger Teilnehmern vorstellen. Aufgrund des weitläufigen Geländes und der Möglichkeit zahlreicher Stellplätze sei es ohnehin denkbar, dass die Teilnehmer untereinander kaum Kontakt haben. Für die Gemeinde Dobel könnte sich eine Austragung durchaus als lukrativ erweisen, denn Landau stellte der Gemeinde aufgrund der erfolgreichen Wiederauflage eine Welt- oder Europameisterschaft in Aussicht. „Hierzu müssen wir allerdings die Strecken testen und die Veranstaltung muss sich beweisen“, so Landau.

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