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Bunt gefächerte Saison: Museumsleiterin Saskia Dams (Zweite von rechts) und ihr Team um Michael Huber, Gisela Voellner, Gonny Westerkamp und Stefan Pflüger (von links) freuen sich auf spannende Veranstaltungen und viele Besucher im Schloss Neuenbürg. Foto: Molnar
Bunt gefächerte Saison: Museumsleiterin Saskia Dams (Zweite von rechts) und ihr Team um Michael Huber, Gisela Voellner, Gonny Westerkamp und Stefan Pflüger (von links) freuen sich auf spannende Veranstaltungen und viele Besucher im Schloss Neuenbürg. Foto: Molnar
31.01.2017

Schloss Neuenbürg bietet vielfältiges Programm

Neuenbürg. Lummerland mit Lokomotivführer Lukas, Jim Knopf und der echten Emma: Im Schloss Neuenbürg kommen Freunde der „Augsburger Puppenkiste“ in dieser Saison auf ihre Kosten. Seit ihrer Erstausstrahlung im Fernsehen 1953 sind die Marionetten nicht mehr wegzudenken, Generationen kennen die Abenteuer vom Urmel aus dem Eis oder Wutz, dem Hausschwein. Ab 9. April werden die Figuren mit den originalen Puppenkisten und der echten Insel in einer Ausstellung zu sehen sein. „Wir versprechen uns einen generationsübergreifenden Besuch“, sagte Museumsleiterin Saskia Dams bei der gestrigen Programmvorstellung.

Doch los geht die Saison bereits am 17. Februar – mit der „Phantastischen Nacht“ im dekorierten Fürstensaal. Das Theater im Schloss wird mit lustigen Szenen zur „Prinzessin Brambilla“ in den römischen Karneval entführen – mit dabei die hochkarätigen Gesangssolisten Miriam Kurrle und Reto Raphael Rosin. Zwischen den Einlagen darf nach Herzenslust getanzt werden – mit oder ohne Maskerade. Beginn ist um 19.30 Uhr, eine Anmeldung bis zum 14. Februar ist erwünscht. Nach fünf Jahren wird die Wanderausstellung „Ortszeit“ ab 19. Februar wieder im Schloss gastieren – mit Künstlern aus dem Nordschwarzwald. Spannend wird es zudem bei mehreren Kriminal-Dinnern sowie den Filmtagen im März, die unter dem Motto „unterwegs“ stehen. Dabei wird auch der Kurzfilm „Abseits“ von dem gebürtigen Birkenfelder Alexander Bambach gezeigt.

Ungewohntes Parkett betritt man im Schloss am 11. März – mit der Oper légère „Der Barbier von Sevilla“. Zwei Vollblutmusikerinnen und ein Klavier genügen, um Rossinis Oper in leicht aufbereiteter Kurzform auf die Bühne zu bringen. Die Opernsängerin und Moderatorin Franziska Dannheim wird in sämtliche Rollen schlüpfen, während die Pianistin Jeong-Min Kim dazu lustvoll in die Tasten greift. Jazzig wird es am 19. Mai, wenn Sebastian Studnitzky und weitere Musikergrößen sowie ehemalige Stipendiaten der Kunststiftung Baden-Württemberg ein Konzert zum 40-jährigen Bestehen der Stiftung geben. Fester Bestandteil im Kalender ist der Internationale Museumstag am 21. Mai und der Schlosserlebnistag am 18. Juni.