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Spuren aus dem Jahrtausend vor Christus: 2012 gruben sich französische Studenten durch den Erdboden am Neuenbürger Schlossberg, um herauszufinden, wie die Kelten dort einst lebten. Foto: PZ-Archiv (Ketterl)
Spuren aus dem Jahrtausend vor Christus: 2012 gruben sich französische Studenten durch den Erdboden am Neuenbürger Schlossberg, um herauszufinden, wie die Kelten dort einst lebten. Foto: PZ-Archiv (Ketterl)
Auch die Gebeine, die in Birkenfeld um die Jahrtausendwende entdeckt wurden, stammen aus der Merowingerzeit. Foto: Landesamt für Denkmalpflege
Auch die Gebeine, die in Birkenfeld um die Jahrtausendwende entdeckt wurden, stammen aus der Merowingerzeit. Foto: Landesamt für Denkmalpflege
11.08.2017

Schlummernde Schätze im Enzkreis: Kurztrip durch die Vor- und Frühgeschichte

Enzkreis. Seit über 30 000 Jahren ziehen Menschen durch das Gebiet des heutigen Enzkreises – und hinterlassen dabei Spuren. Ein kurzer Überblick:

Immer wieder kommen im Enzkreis jahrhundertealte Relikte ans Tageslicht. Erst kürzlich sind Arbeiter in Singen auf zwei historische Gräber aus der späten Merowingerzeit gestoßen. Laut Experten des Landamts für Denkmalpflege tauchen solche Funde aus dem 7. bis 8. Jahrhundert immer wieder in der Nähe von alten Ortsmitten auf. Vor allem in einem bestimmten Bereich des heutigen Enzkreises haben unsere Vorfahren schon vor einigen Tausend Jahren ihre Spuren hinterlassen.

Bei Königsbach zum Beispiel fanden Forscher die bislang ältesten Zeugnisse von Menschen im heutigen Kreisgebiet. Dort legten vor 35 000 bis 30 000 Jahren Jäger und Sammler in der damals noch grasbewachsenen Steppe immer wieder kurzfristig Lagerplätze an. Bisher die einzigen entdeckten sogenannten Freilandfundstellen aus dieser Epoche in Südwestdeutschland.

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