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Gelungene Kooperation: Michael Schmidt, Silvia Günter-Roth, Ihsan Cam, Martin Stutz, Gudrun Engel, Alexander Baecker, Debora Dittus, Sylvia Schwarz-Herbig, Stefanie Frey, Suzan Ölmez, Annette Wissing und Maren Bieberich (von links).  Foto: Roller 

Schluss mit Sprachbarrieren: Bildungspaten für Eltern in Neulingen

Neulingen. Vermittler sollen sie sein, durch ihre guten Sprachkenntnisse zum Deutschlernen motivieren, die Teilhabe fördern und die Integration verbessern: Seit kurzem gibt es auch in Neulingen interkulturelle Bildungspaten. Von der Freiwilligenagentur des Vereins miteinanderleben koordiniert, richtet sich das Projekt nicht direkt an Schüler oder Kindergartenkinder, sondern an deren Eltern. Wenn sie kein oder nicht gut deutsch sprechen, sollen sie von den Bildungspaten unterstützt werden – und zwar immer dann, wenn für Schul- oder Kindergartenkinder Formulare auszufüllen oder Gespräche zu führen sind.

Sylvia Schwarz-Herbig denkt unter anderem an die Schulanmeldung, an Elternabende, an Elterngespräche und an Informationsveranstaltungen. Aber die Koordinatorin der Freiwilligenagentur stellt auch klar: Die Bildungspaten sollen nicht auf eine Dolmetscher-Funktion reduziert werden, sondern im Sinne einer „Anschubhilfe“ die Eltern dazu animieren, ihre eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern.

Wird in einer Klasse oder einer Kindertageseinrichtung ein Bedarf gesehen, melden sich die Lehrer oder die Einrichtungsleiter bei Schulsozialarbeiter Alexander Baecker, der dann die zur Muttersprache der Eltern passenden Bildungspaten vermittelt. Die Aktion läuft bereits seit April. In der Friedrich-Weinbrenner-Schule haben schon zwei Gespräche stattgefunden, in den Kitas eines. Immer noch werden Bildungspaten gesucht. Fünf gibt es bereits.

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