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Schneechaos auf der A8 zwischen Pforzheim-West und Karlsbad © Seibel
Schneechaos auf der A8 zwischen Pforzheim-West und Karlsbad © Straßenverkehrszentrale
29.12.2014

Schnee macht Bevölkerung zu schaffen: Elf Unfälle, unzählige Stürze

Zwischen Sonntagabend und Montagnachmittag krachte es im Enzkreis und Pforzheim elfmal. „Immerhin blieb es überall in der Region bei Sachschäden“, sagte Polizeisprecher Fritz Bachholz.

Bildergalerie: Schneebilder aus der Region

Bildergalerie: Schneetreiben in der Region

Das galt für die Fahrbahnen – aber nicht für die Gehwege: in die Krankenhäuser in der Region wurden deutlich mehr Menschen mit Brüchen und Prellungen eingeliefert als üblich. Ein Unfallfahrer bei Altensteig hatte noch Sommerreifen aufgezogen. Stürze gab es genauso in allen Ecken der Region wie Blechschäden: In Straubenhardt, Remchingen und Pforzheim krachte es ebenso wie in Königsbach-Stein, Ölbronn-Dürrn, Niefern-Öschelbronn und Mühlacker. Die Autobahn 8 war in den Morgenstunden bei Karlsbad wegen querstehender Lastwagen und Räumungsarbeiten vollgesperrt.

Dementsprechend viele Pendler wichen auf die Bundesstraße aus – und tuckerten dort auf zugeschneiten Straßen vor sich hin. PZ-Redakteur Udo Koller fuhr von Waldbronn nach Pforzheim im Schnitt 31 Stundenkilometer.

Verspätet werden viele Mülltonnen in Mühlacker und dem Landkreis Calw geleert. Die für die Senderstadt zuständige Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg will nicht geleerte Tonnen innerhalb von fünf Werktagen abholen. „In dieser Zeit sollen die Behälter bitte draußen stehen bleiben“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Nicht nur Räum- und Müllfahrzeuge, sondern auch Busse waren unterwegs – jedoch mit extremen Verspätungen. Linie 1: 18 Minuten. Linie 5: 23 Minuten. Linie 2: 43 Minuten. Verzögerungen wie diese waren im Ticker des Verkehrsverbundes Pforzheim Enzkreis reihenweise zu lesen. In den Höhenlagen wie in Würm und an der Hochschule kamen die Busse kaum voran. Aber auch Enzkreis-Linien wie die 720 in Richtung Ittersbach waren mehr als 20 Minuten verspätet. Mittags lief der Verkehr flüssiger – auch bei der Deutschen Bahn, wo vormittags einige IRE und IC eine halbe Stunde zu spät in die Bahnhöfe einfuhren.

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