nach oben
Die alten Kastanien am Trainingsplatz der TuS Ellmendingen: Ihr Rückschnitt hat eine Kontroverse ausgelöst. Foto: Ketterl
Die alten Kastanien am Trainingsplatz der TuS Ellmendingen: Ihr Rückschnitt hat eine Kontroverse ausgelöst. Foto: Ketterl
30.03.2016

Schnittaktion umstritten: Kelterner Gemeinderat kritisiert TuS Ellmendingen

Von „verlängerten Stumpen“ hatte Gemeinderat Walter Appenzeller (Grüne) auf der zurückliegenden Ratssitzung im Bürgersaal des Ellmendinger Rathauses gesprochen und damit seine kritische Einschätzung zur Baumschnittaktion der Turn- und Sportvereinigung (TuS) Ellmendingen abgegeben.

In der Tat, so Kelterns Bürgermeister Steffen Bochinger, seien die Kastanien stark beschnitten worden, allerdings nach Angaben des Vereins von einer Fachfirma. Man habe den Verein um eine Stellungnahme gebeten und diese wolle man abwarten. Nun hat sich der gescholtene Verein bei der „Pforzheimer Zeitung“ zu Wort gemeldet.

Laut Sport-Vorstand Helmut Mornhinweg seien sich die Verantwortlichen der TuS Ellmendingen „durchaus bewusst, dass es sich bei den Kastanienbäumen entlang des Trainingsplatzes um eine Bepflanzung handelt, die nicht nur bei den Anwohnern, sondern bei großen Teilen der Ellmendinger Bürgerschaft große Beachtung findet“. Der wichtigste Grund für die Aktion sei die Gewährleistung der Sicherheit für die Menschen gewesen. Beim Rückschnitt habe sich gezeigt, dass viele Hölzer im Kern schon Fäulnis aufweisen Durch Früchte und Blätterwerk habe überdies der Trainingsbetrieb nur noch eingeschränkt durchgeführt werden können. Und nicht zuletzt habe eine Hälfte des Sportplatzes durch die Verdeckung des Flutlichts nicht mehr ausgeleuchtet werden können, so die Begründung für das Zurückschneiden.