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Schömberg bleibt fürs erste ein Kleinzentrum. Pläne, mit den Liebenzellern ein gemeinsames Unterzentrum zu bilden, liegen zunächst auf Eis. Archiv foto: Meyer 

Schömberg erhält keine Aufwertung: Regionalverband sagt nein zur Zentrumsidee mit Bad Liebenzell

Kreis Calw/Enzkreis/Pforzheim. Das hatten sich die beiden Nachbarkommunen Schömberg und Bad Liebenzell (mit Unterreichenbach im Boot) fein ausgedacht. Bisher als Kleinzentren geführt, wollten sie enger zusammenarbeiten. Die Bürgermeister schmiedeten den Plan, gemeinsam ein Unterzentrum zu bilden. Das würde den Orten vor allem mehr Möglichkeiten bei der Siedlungs-, Gewerbe- und Wohnbauentwicklung einräumen. Die Aufstufung würde sich auch bei der Abwasserentsorgung, der Feuerwehr, dem Standesamt, dem Vollzugsdienst und den technischen Diensten auszahlen, fand die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) in einem Gutachten heraus. Doch der Planungsausschuss des Regionalverbands Nordschwarzwald lehnte bei der Sitzung in Grömbach im Kreis Freudenstadt am Mittwoch das Vorhaben aus landesrechtlichen Gründen einmütig ab.

„Ein Unterzentrum ist eine einmalige Chance“, hatte Schömbergs Rathauschef Matthias Leyn bei der entscheidenden Sitzung gesagt. Doch die Regionalräte versagten

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