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Blick von Schömberg aus: In den geplanten Aussichtsturm setzen die Verwaltung, der Gemeinderat und auch viele Bürger große Hoffnung. Das neue Wahrzeichen soll den Tourismus wieder ankurbeln. ingenieurbüro braun
Blick von Schömberg aus: In den geplanten Aussichtsturm setzen die Verwaltung, der Gemeinderat und auch viele Bürger große Hoffnung. Das neue Wahrzeichen soll den Tourismus wieder ankurbeln. ingenieurbüro braun
26.07.2017

Schömberg will hoch hinaus - Kommt ein Aussichtsturm?

Nach Osten schweift der Blick bis zur Schwäbischen Alb, in Richtung Westen bis zu den Vogesen: Schöne Aussichten, die in Oberlengenhardt bald genossen werden können, denn Schömberg will einen Aussichtsturm bauen. Der Gemeinderat hat am Dienstag grünes Licht für die Weiterverfolgung der Pläne gegeben.

Die Idee kam ursprünglich aus den Reihen des Oberlengenhardter Ortschaftsrats. 50 Meter hoch soll das Weißtannenkonstrukt werden. „Das wäre der größte Aussichtsturm in Holzbauweise in ganz Baden-Württemberg, wenn nicht sogar bundesweit“, sagte Hansjörg Braun vom gleichnamigen Ingenieurbüro mit Sitz in Pforzheim und Schömberg. Auf drei Ebenen in 20, 35 und 50 Metern Höhe sollen Einheimische wie Touristen den Blick über das Schömberger Umland genießen können. Barrierefreiheit ist durch einen Aufzug gegeben. „Zollernblick“ hat die Gemeinde das Projekt genannt, weil der Blick in östlicher Richtung bis zur Zollernalb reichen soll.

Der Turm soll nicht die einzige Attraktion bleiben. Höhenbegeisterte haben zudem die Möglichkeit, im Flug wieder den Boden zu erreichen. Möglich macht das eine sogenannte „Fly Line“. Die gibt es erst sechsmal weltweit, zwei davon in Deutschland.

In Schömberg ist ein weiteres Höhenspektakel geplant: Der „Flying Fox“, eine Drahtseilrutsche, wird durch einen privaten Investor ebenfalls in der Gemeinde entstehen (PZ berichtete). Wie und wo wisse man im Herbst, so Leyn. „Bei dem Angebot ist es mir gar nicht bange um unseren Ort“, sagte CDU-Rat Jürgen Seibold.

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