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Fasching, Narren, Hexen, Guggenmusik

Mit einem Auferstehungstanz wird das Schömberger Hansele erweckt. Fotos. Jähne
Mit einem Auferstehungstanz wird das Schömberger Hansele erweckt. Fotos. Jähne
Mit von der Partie: Die Krähenhexen.
Mit von der Partie: Die Krähenhexen.
18.11.2018

Schömberger Hansele erwacht aus seinem Tiefschlaf

Schömberg-Langenbrand. Es kommt die Weihnacht, es wird kalt, doch Vorsicht: Auch zur Herbst-Zeit können die Narren unterwegs sein. Einer, der 17 Jahre lang in der Versenkung verschwunden war, wurde am Samstagabend zurück auf die große Bühne geholt: Das Schömberger Hansele.

Die mystisch-humoreske Faschingsfigur erfuhr im Bürgerhaus von Langenbrand das sehnlich erwartete Comeback. Passenderweise „Die Auferstehung“ nannte sich der Showtanz, mit dem die besagte Figur buchstäblich von den Toten auferweckt wurde.

Bereits zum 19. Mal feierten die Schömberger Narren ihre Närrische Nacht, bei der die Guggenmusik den Schwerpunkt des Abendprogramms bildete. Neben den Krähenhexen aus Dillweißenstein betrommelten auch die Kieselbronner Gugge-Gaiße sowie die CVB Wobachspatzen 60 aus Bietigheim-Bissingen die Halle, in die sich rund 250 Besucher eingefunden hatten. DJ Molle sorgte für Partymusik und auch ein Jubiläum wirft seine Schatten voraus: „2020 werden die Schömberger Narren 23 Jahre alt“, berichtete Schriftführerin Daniela Hohnstadt. Die etwas krummen Zahlen seien vor allem dem allgemeinen Sinn für Närrisches und Schräges geschuldet. Konkret werden soll es allerdings mit dem Festumzug, mit dem die Narren ihr Jubiläum begehen wollen. Bis dahin darf der Verein noch ein paar Mal sein Können unter Beweis stellen, das „Hansele“ ist ja jetzt wieder auf den Beinen: Wurde der Patient zunächst noch auf einer Bahre hereingetragen und per Beschwörungsformel reanimiert, so gab es beim anschließenden Hexentanz kein Halten mehr. Flotte Sohlen von flotten Hexen und die finale Personenpyramide hielt der Belastung stand.