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Ein Wasserrohrbruch an Heiligabend gehört sicherlich nicht zu den Geschenken, die man gerne erwartet. In Schellbronn waren wegen dieser unerwünschten Bescherung einige Haushalte kurzzeitig ohne Wasser.
Ein Wasserrohrbruch an Heiligabend gehört sicherlich nicht zu den Geschenken, die man gerne erwartet. In Schellbronn waren wegen dieser unerwünschten Bescherung einige Haushalte kurzzeitig ohne Wasser. © privat
25.12.2010

Schöne Bescherung: Wasserrohrbruch an Heiligabend

SCHELLBRONN/NEUHAUSEN. Schöne Bescherung am Vormittag des Heilig Abend im Süden Schellbronns: Neuhausens Wassermeister Dieter Bogner hatte mit elektronischem Spürgerät tags zuvor einen Wasserrohrbruch geortet, der nach seinen Messungen einen stündlichen Trinkwasserverlust von 23 Kubikmetern pro Stunde verursachte.

Wassermeister Bogner: „230.000 Liter pro Stunde, das entspricht dem Trinkwasserverbrauch des gesamten 1400-Einwohner-Dorfs Schellbronn!“ Am Vormittag des Heiligen Abend rückte aus Mühlhausen das Tiefbau-Team des Beutel´schen Bagger- und Raupenbetriebs an. Mit an der Baustelle: Bürgermeister Oliver Korz mit Sohn Timo. In einer beeindruckenden Schnee- und Frostaktion wurde nach dem Abstellen der Versorgungsleitung die Schadstelle in der gesperrten Schönblickstraße aufgebaggert: fontänengleich schoss das kostbare Nass aus dem perforierten Gussrohr. 

Aber gegen 15 Uhr war der Schaden repariert, die Straße wieder hergestellt, in den Haushalten von Schellbronn Süd floss das kostbare Nass wieder so rechtzeitig vor der Bescherung, dass sich die Familien frisch geduscht um den Christbaum versammeln und das pünktlich servierte Festmahl genießen konnten. Auch der aufmerksame Baustellenbeobachter, Feuerwehrkommandant und Anwohner Klaus Buchunger war erleichtert ob des wieder beruhigend kräftigen Wasserdrucks über die Feiertage.