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Ein großer Schritt für die gesundheitliche Entwicklung von Kindern: Der TV Conweiler will mit den Schoolgames mehr Kinder für Sport begeistern. Beim Panoramalauf in Straubenhardt gelingt das dem Verein bereits.
Ein großer Schritt für die gesundheitliche Entwicklung von Kindern: Der TV Conweiler will mit den Schoolgames mehr Kinder für Sport begeistern. Beim Panoramalauf in Straubenhardt gelingt das dem Verein bereits. © PZ-Archiv
17.07.2012

Schoolgames - Kinder kommen in Bewegung

Das sportliche Ereignis 2012 sind wohl die Olympischen Sommerspiele vom 27. Juli bis 12. August in London. Der Leitgedanke der Spiele: Die Menschen im friedlichen Wettstreit zusammenzuführen. Einen kleinen Vorgeschmack darauf gibt es bereits vom 21. bis 24.Juli im westlichen Enzkreis: die Schoolgames. Dort sollen Schüler verschiedener Schulen und Schultypen aus Birkenfeld, Keltern, Remchingen, Straubenhardt, Neuenbürg und Bad Wildbad im friedlichen Wettstreit zusammenfinden.

Große Eröffnungsfeier

Beginn ist am Samstagabend, 21.Juli – ähnlich wie wenige Tage später in London – mit einer großen Eröffnungsfeier im Stadion in Birkenfeld. Von Sonntag bis Dienstag sollen dann die Wettkämpfe in den Disziplinen Fußball, Volleyball, Handball, Basketball, Faustball, Leichtathletik, Gewichtheben, Schwimmen, Tennis, Tischtennis, Geräteturnen und Schießen an unterschiedlichen Standorten im westlichen Enzkreis ausgetragen werden.

Aber auch an Sportmuffel ist gedacht. Wer es ruhiger angehen möchte, kann sich auch beim Tanzen, bei einem kleinen Triathlon, bei einem Tischkicker-Turnier oder an Mit-Mach-Stationen bewegen. Denn darum geht es bei den Schoolgames – um Bewegung. „Kinder sollen Raum und Zeit erhalten, ihren natürlichen, allerdings oft verkümmerten Bewegungsdrang auszuleben und dadurch zu einer gesunden körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung gelangen“, erklärt Grit Peter, die für den TV Conweiler die Projektleitung übernommen hat. Wichtig ist ihr auch: „Alle sollen sich angesprochen fühlen.“ Damit meint sie, dass Schüler aller Schultypen, von der Grundschule bis zum Gymnasium, teilnehmen können und auch behinderte Kinder willkommen sind. Aber sie meint noch mehr. Was sie damit auch sagen möchte ist, dass sie auch andere Vereine, Gemeinden und die Schulen mit ins Boot holen will. Eines ihrer erklärten Ziele: Die Vernetzung der Vereine. „Viele Sportvereine leisten, trotz immer weniger Geld in den Kassen, eine vorbildliche ehrenamtliche Arbeit. Aber meine Erfahrungen zeigen mir auch, dass man es versäumt, Kräfte zu bündeln“, sagt Peter. Deshalb hofft sie nun, dass so viele Vereine wie möglich sich an den Schoolgames beteiligen.