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Schoolgames: „Schachspiel mit häppchenweiser Theorie“
Schoolgames: „Schachspiel mit häppchenweiser Theorie“
23.07.2012

Schoolgames: „Schachspiel mit häppchenweiser Theorie“

Neuenbürg. Eine schöne Aussicht auf die Landschaft draußen genossen die Schachspieler bei den Schoolgames im Gymnasium Neuenbürg.

Ein Auge durften sie aber nur für die gegnerischen Schachfiguren haben.

Sie hatten je 15 Minuten Zeit, um auf den Zug des Gegners zu reagieren. Insgesamt gab es 20 Teilnehmer von Klasse 5 bis 9 die von Rudi Henne und Jörg Hahnisch, beide leidenschaftliche Schachspieler vom Turnverein Neuenbürg, beaufsichtigt wurden. „Das Denken fasziniert mich am meisten am Schach“, erklärte Jörg Hahnisch. Auf die Frage, was ein guter Schachspieler für Qualitäten haben muss, gibt Rudi Henne nach reiflicher Überlegung die Antwort: „Die Kombination von Geduld mit einer schnellen Auffassungsgabe. Nur eins von beidem reicht nicht.“

Das Schachturnier bei den Schoolgames bezeichnet er als „Schachturnier mit häppchenweißer Theorie.“ Denn nach jeder Schachrunde erklärt Patrik Dieterle aus der 9a des Gymnasium Neuenbürgs ein Spiel am Demobrett. Das ist ein überdimensionales Schachbrett, das an der Tafel hängt. Hier stellt er das Spiel nach und zeigt die optimalen Züge auf. Er selbst ist ein sehr erfahrenen Schachspieler, der schon mit etwa sechs Jahren angefangen hat. Wenn es Schach als olympische Disziplin geben würde, sei das auf jeden Fall sein Ziel.

Patrick Rannacher; Klasse 9a, Gymnasium Neuenbürg