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Endspurt: Die Verwaltung zieht nach den Sommerferien in das neue Remchinger Rathaus ein. Foto: Zachmann
Endspurt: Die Verwaltung zieht nach den Sommerferien in das neue Remchinger Rathaus ein. Foto: Zachmann
13.04.2019

Schreinerarbeiten machen das Remchinger Rathaus etwas teurer

Remchingen. Es hätte eine Punktlandung werden können: Der Neubau des Remchinger Rathauses lag bisher perfekt im geplanten Finanzrahmen in Höhe von 11,4 Millionen Euro. Auch bei den Arbeitsvergaben in der jüngsten Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend lagen die Kosten voll im Plan – sogar leicht darunter. Dann jedoch ging es um die anspruchsvollen Schreinerarbeiten, und die bis dahin vorbildliche Bilanz wurde etwas verhagelt.

Nachdem sich auf die erste Ausschreibung keine Firmen gemeldet hatten, war das Volumen aufgeteilt und erneut ausgeschrieben worden. Nun gab es zwar Angebote, aber es wird deutlich teurer als die berechneten 417.000 Euro: Rund 650.000 Euro muss die Gemeinde nun berappen. Insgesamt liege man deshalb bei 11,7 Millionen Euro – und damit 350.000 Euro über der Planung, meinte Bauamtsleiter Markus Becker. Das sind etwa drei Prozent mehr, als man für das Projekt eigentlich ausgeben wollte, rechnete er vor. „Aber das ist immer noch eine ganz gute Zahl“, betonte der Bauamtsleiter.

Die Gemeinderäte bissen in den sauren Apfel und vergaben die Arbeiten an die Stuttgarter Firma Hasselwand, die für alle drei Bereiche – Holzverkleidung, Geländer der Luftraumtreppe und Decke des Ratssaals – den Zuschlag erhielt. Schließlich befindet man sich im Endspurt und die Fertigstellung des Neubaus soll sich nicht verzögern. Wie Becker informierte, soll die Verwaltung nach der Sommerpause in das neue Domizil einziehen. Die Brauerei im Erdgeschoss, die eigentlich Mitte Mai eröffnet werden sollte, wird voraussichtlich Ende Juni fertig. „Zu Eröffnung soll es Remchinger Bier geben“, versprach Becker.