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Höchstleistungen vollbrachten die Schüler der Musik- und Kunstschule Westlicher Enzkreis beim Konzert in Stein. Foto: Roller
Höchstleistungen vollbrachten die Schüler der Musik- und Kunstschule Westlicher Enzkreis beim Konzert in Stein. Foto: Roller
02.12.2015

Schüler der Musik- und Kunstschule westlicher Enzkreis geben anspruchsvolle Stücke zum Besten

Dass es nie zu früh ist, mit dem Musizieren anzufangen und dass der Umgang mit einem Instrument Spaß machen kann, stellte einmal mehr das Konzert der Musik- und Kunstschule Westlicher Enzkreis unter Beweis, bei dem in der Aula der Steiner Heynlinschule alle Altersgruppen von acht Jahren bis Anfang 20 vertreten waren. Rund 15 Schüler zeigten bei dem „kleinen erlesenen Konzert“, wie es Musikschulleiter Hans-Peter Dennemarck in seiner Begrüßung nannte, was sie mit ihren Lehrern einstudiert haben.

Zwar seien es weniger Mitwirkende als im Vorjahr, dafür habe man aber umso mehr anspruchsvolle Stücke ausgewählt.

Bürgermeister Heiko Genthner betonte: Musik sei nicht nur dazu da, die Zuhörer zu erfreuen, sondern müsse auch den Musikern Spaß bereiten. Den bunten musikalischen Reigen eröffneten Katharina Hanselle, Carolin Carl, Benjamin Fiedler und Deborah Nagel, die mit Stücken aus den „Sieben Flötentänzen“ von Hans-Ulrich Staeps bewiesen, dass die Blockflöte kein angestaubtes Instrument sein muss. Die Füße des neunjährigen Felix Kerbel reichten gerade so an die Pedale des Klaviers, auf dem er fast schon lässig zwei Titel aus den „Lyrischen Stücken“ des Norwegers Edvard Grieg spielte, bevor Charlotte Lichte die Sonatine Rondo op. 88/1 von Friedrich Kuhlaus auf demselben Instrument in bemerkenswerter Klarheit zum Besten gab. Mit den zahlreichen Tempowechseln des „Allegro giocoso“ aus dem Konzert Nummer zwei in A-Dur des russischen Komponisten Anatoli Sergejewitsch Komarowski kam die achtjährige Laureen Aberle auf der Violine problemlos zurecht, die 2016 genauso am Wettbewerb „Jugend musiziert“ mitwirken wird wie Julius Reiling. Den Komponisten Giovanni Lulier, von dem er ein Stück auf dem Kontrabass zur Aufführung brachte, kannte der Musikschüler zwar nicht, wusste dafür aber genau, wie er es zu spielen hat. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.