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Im wahrsten Wortsinn miteinander verbunden sind die Mitarbeiter des ASB Pforzheim-Enz, Jasmin Heierhoff und Patrick Vierer (Dritte und Vierter von links), mit den neu ausgebildeten Schulsanitätern der Verbandsschule im Biet (von links): Jana Dittus, Maite Schwerdtfeger, Amy Bruder und Kevin Kristoff.
Im wahrsten Wortsinn miteinander verbunden sind die Mitarbeiter des ASB Pforzheim-Enz, Jasmin Heierhoff und Patrick Vierer (Dritte und Vierter von links), mit den neu ausgebildeten Schulsanitätern der Verbandsschule im Biet (von links): Jana Dittus, Maite Schwerdtfeger, Amy Bruder und Kevin Kristoff.
04.02.2019

Schüler zu Sanitätern gemacht

Neuhausen. Was tun, wenn sich ein Mitschüler beim Toben auf dem Schulhof verletzt hat oder im Unterricht kollabiert? Fälle wie diese kommen an jeder Schule vor, und es ist gut, wenn dann rasch reagiert wird. Keine Frage also für Madeleine Nitsche, Schulsozialarbeiterin an der Neuhausener Verbandsschule im Biet (ViB), in Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Pforzheim-Enz (ASB) einen Schulsanitätsdienst (SSD) zu etablieren. „Der Kontakt zum ASB entstand durch die Jugendleiterausbildung, die ich im vergangenen Jahr an unserer Schule durchgeführt habe und in deren Rahmen ein Erste-Hilfe-Kurs stattfand“, berichtet Nitsche.

„Die SSD-Schulung baut auf diesen Kenntnissen auf und vermittelt den Jugendlichen in rund 35 Unterrichtseinheiten unter anderem, wie sie in kritischen Situationen ihren Mitschülern psychologischen Beistand leisten können.“ Zudem seien anhand praktischer Fallbeispiele der Umgang mit kleineren Verletzungen geübt und mögliche Gefahrenquelle im Schulareal analysiert worden. „Sowohl für die Schule als auch für die Jugendlichen selbst entsteht durch den SSD ein Mehrwert“, ist die Schulsozialarbeiterin vom Verein „miteinanderleben“ überzeugt.

Auch für Theresa Künzel und Katharina Lohrmann, Lehrerinnen an der ViB, war die Teilnahme an der SSD-Schulung und den vorgeschriebenen Prüfungen selbstverständlich. Sie werden den frisch ausgebildeten Schulsanitätern zudem zukünftig als Mentoren zur Seite stehen. Schulsozialarbeiterin Madeleine Nitsche ist stolz auf den neu etablierten SSD: „Wir haben das Konzept in der Schülervollversammlung vorgestellt und werden es mit dem ASB stetig weiterentwickeln.“ bbk