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Beim Infoabend zur Zukunft der Berufsschulen in Mühlacker zeigen Schüler der Kerschensteiner-Schule den Kreisräten in der ersten Reihe, was sie von einer Fusion mit der Steinbeis-Schule halten.  Meyer
Beim Infoabend zur Zukunft der Berufsschulen in Mühlacker zeigen Schüler der Kerschensteiner-Schule den Kreisräten in der ersten Reihe, was sie von einer Fusion mit der Steinbeis-Schule halten. Meyer
Rektoren uneins: Veit Kibele (Steinbeis) und Rainer Schork (Kerschensteiner).
Rektoren uneins: Veit Kibele (Steinbeis) und Rainer Schork (Kerschensteiner).
13.11.2017

Schul-Fusion: Kreisräte fordern Analysen.

Vor einer Entscheidung über die angedachte Verschmelzung der Berufsschulen in Mühlacker fordern die Kreisräte zerst umfangreiche Analysen. Außerdem soll der Kreis mit der Stadt Pforzheim gemeinsame Pläne entwickeln.

Ende Januar geht Landrat Karl Röckinger in den Ruhestand. Allzu gerne würde er im Dezember in seiner letzten Kreistagssitzung noch sein umstrittenes Vorhaben, die beiden Berufsschulen in Mühlacker zu vereinen, zur Abstimmung stellen. Ob dieser Fahrplan aufgeht, ist allerdings fraglich. Denn die Vorsitzenden der fünf Fraktionen sind sich einig, dass eine Entscheidung allein schon aus Zeitgründen dieses Jahr nicht mehr möglich ist, wie eine Umfrage der PZ ergab.

Nachdem der FDP-Sprecher Erik Schweickert vor einer Woche beantragt hatte, dass der Enzkreis zuerst mit der Stadt Pforzheim einen gemeinsam getragenen Entwicklungsplan für die Berufsschulen ausarbeiten soll, haben sich die anderen vier Fraktionen dieser Forderung angeschlossen. Die Vorstände sind sich auch darin einig, dass der neue Landrat diesen Streitfall lösen soll. Die kaufmännische Kerschensteiner-Schule lehnt eine Fusion strikt ab, die gewerbliche Steinbeis-Schule ist für einen Zusammenschluss.

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