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Leere Klassenzimmer sind ein Symbolbild der Corona-Pandemie.  Foto: Sven Hoppe/dpa 

Schulalltag nach der Pandemie: Rektor aus der Region befürchtet Lerndefizite bei jedem dritten Kind

Enzkreis/Pforzheim. Schulalltag hat in den vergangenen eineinhalb Jahren für Schüler und ihre Eltern vor allem bedeutet, flexibel zu sein: von Homeschooling über Wechselunterricht bis zur Präsenz mit Test und Maske. Um zwei Schülergruppen macht sich der Rektor der Nieferner Kirnbachschule besonders Sorgen, wenn der ganz normale Schulalltag wie vor Corona irgendwann wieder losgeht: die Erstklässler und die Siebt- und Achtklässler. Die Jüngsten an seiner Grund- und Werkrealschule, die während der Pandemie eingeschult wurden, hätten das System Schule nie kennengelernt. Und die etwas Älteren seien mitten in der Pubertät und hätten auf Lernen ohnehin keine große Lust. Corona habe es ihnen leicht gemacht, den schulischen Pflichten auszuweichen und sich die Schule abzugewöhnen.

Der Großteil der Kinder und Jugendlichen werde es zwar locker nehmen, glaubt Eichhorn. Trotzdem geht er von zehn bis 20 Prozent Schülern aus, die Probleme mit dem dann wieder normalen Schulalltag haben werden. Noch größer sieht er die Gruppe derer,

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