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Auf den Hund gekommen: Lehrerin Sabine König (von links), Andrea  Bossert, vom Verein Hundeleben, Rektor Roger Schreiber und Lehrerin Marianne  Reitz freuen sich gemeinsam mit Alicia (16), Rowena (13), Valerie (16) und  Cornelia Fitzer über den neuen Schulhund Luna.
Auf den Hund gekommen: Lehrerin Sabine König (von links), Andrea Bossert, vom Verein Hundeleben, Rektor Roger Schreiber und Lehrerin Marianne Reitz freuen sich gemeinsam mit Alicia (16), Rowena (13), Valerie (16) und Cornelia Fitzer über den neuen Schulhund Luna. © Reitenbach
13.07.2011

Schulhund-Projekt für behinderte Schüler

ENZKREIS. Die Gesichter strahlen, lautes Lachen ist zu hören. Der Grund ist Luna, der kleine aufgeweckte Hundewelpe, der den Kindern ihren Alltag versüßt. Durch Spielen mit Quietschbällen oder einfach nur durch sein lustiges und freundliches Verhalten sorgt der Hund für gute Laune.

Die Gustav Heinemann Schule ist praktisch Lunas Zuhause. Durch Klassenzimmer tollen, mit den Schülern Gassi-Gehen und sich kraulen lassen sind für sie an der Tagesordnung. Die gerade mal elf Wochen alte und sehr ausgeglichene Labrador-Retriever Hündin fand sich schnell in die Gemeinschaft der Kinder ein und soll nicht nur die Gemüter erhellen, sondern auch therapeutische Zwecke erfüllen. So soll Luna zum Beispiel die Kommunikation, das Selbstwertgefühl und die Motorik der behinderten Schüler fördern. Nach einem langen und erfüllten Tag darf Luna guten Gewissens nach Hause zu ihrer Betreuerin Cornelia Fitzer. Denn eine Mütze voll Schlaf hat sie sich nach so einem Schultag durchaus verdient.

Um die medizinische Versorgung von Luna kümmert sich der Nieferner Tierarzt Lutz Borkhardt. Er und Hundeleben-Inhaberin Andrea Bossert haben die Patenschaft für Luna übernommen. Bossert stattet den Welpen mit allem aus, was er sonst noch braucht. Dazu gehören neben Futter und Leinen auch Spielsachen. Außerdem hat sie den Hund ausgesucht und den Schülern geschenkt.

Der perfekte Start für Luna in ein zweckerfülltes Leben.

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