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Sie haben das neue Herz Schwanns im Blick (von links): Dietrich Auer, stellvertretender Bauamtsleiter, Elmar Gross, Freier Architekt und Städteplaner, Desirée Matheis von der Firma Steg Stadtentwicklung, Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg sowie Bauamtsleiter Johannes Kohle und Kämmerer Jörg Bischoff.  Falk
Sie haben das neue Herz Schwanns im Blick (von links): Dietrich Auer, stellvertretender Bauamtsleiter, Elmar Gross, Freier Architekt und Städteplaner, Desirée Matheis von der Firma Steg Stadtentwicklung, Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg sowie Bauamtsleiter Johannes Kohle und Kämmerer Jörg Bischoff. Falk
28.10.2015

Schwanner Ortsmitte soll schöner werden

Rund um die Schwanner Hauptstraße wird sich bald einiges tun: 1,5 Millionen Euro sollen in den nächsten zehn Jahren in die Neugestaltung des Ortskerns fließen. Möglich macht das die Aufnahme der Gemeinde in das Sanierungsprogramm des Landes Baden-Württemberg Anfang dieses Jahres.

Einen ersten Eindruck, auf was sich die Straubenhardter freuen dürfen, gab die Auftaktveranstaltung am Dienstag in der Turn- und Festhalle in Schwann. Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg begrüßte die etwa 80 interessierten Bürger zu einem „positiv besetzten Thema“. Viehweg betonte, dass derzeit zwar viele andere Themen die Gemeinde beschäftigten, man den Blick aber bei all‘ den Schwierigkeiten auch einmal dorthin richten müsse, „wo es uns im Kern betrifft und das sind die Ortsmitten.“

Durch die Aufnahme in das Landessanierungsprogramm habe Straubenhardt die Chance, sich weiter nach vorne zu entwickeln. „Wir wollen Impulse setzen und Begegnungen unter Menschen schaffen“, so der Schultes. Vom Land sind dafür während der nächsten zehn Jahre Fördermittel in Höhe von 900000 Euro geplant, weitere 600000 Euro kommen von der Gemeinde selbst.

Das weitere Vorgehen stellten Elmar Gross, Freier Architekt und Städteplaner, und Desirée Matheis von der Firma Steg Stadtentwicklung aus Stuttgart vor. „Der erste Schritt ist mit der Aufnahme in das Programm bereits getan“, so Matheis. Nun stünden die vorbereitenden Untersuchungen in dem rund 14 Hektar großen Gebiet im Herzen Schwanns auf der Tagesordnung. Dazu bedarf es einer Bestandsaufnahme und der Aufstellung eines Neuordnungskonzeptes. Hier sind auch die Anlieger im Sanierungsgebiet gefragt, die in Kürze einen Fragebogen erhalten sollen. „Damit überprüfen wir die Mitwirkungsbereitschaft der Bürger“, so Städteplaner Gross. Im nächsten Schritt kommt der Gemeinderat zum Zug, der eine Satzung über die durchzuführenden Maßnahmen beschließt. Das soll in Straubenhardt im nächsten Jahr erfolgen.

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