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Es kann gesät werden: Revierförsterin Susanne Schletter (Dritte von links), Wegewart Emil Großmann, Rolf Gnadler, Julius Brandhuber und der Vorsitzende Heiner Staib in Aktion.  Enzkreis
Es kann gesät werden: Revierförsterin Susanne Schletter (Dritte von links), Wegewart Emil Großmann, Rolf Gnadler, Julius Brandhuber und der Vorsitzende Heiner Staib in Aktion. Enzkreis
13.09.2016

Schwarzwaldverein legt Blumenwiese am Westweg an

Enzkreis/Birkenfeld. Wer auf der ersten Etappe des Westwegs Pforzheim–Basel wandert, wird sich bald über eine kleine Wildblumen-Wiese freuen können: Auf Birkenfelder Gemarkung in den Gewannen Gängerhalde und Däschleberg haben Revierförsterin Susanne Schletter und Mitglieder des Schwarzwaldvereins Birkenfeld-Gräfenhausen eine Blumenrabatte angelegt.

Die Wiese soll aber nicht nur als Augen-, sondern vor allem als Insektenweide dienen.

„Mit der Rabatte erhöht sich die Biodiversität, denn dort gibt es nun nicht nur einen größeren Pflanzenreichtum, sondern auch eine größere Vielfalt an Insekten“, erläutert Schletter das Ziel des Vorhabens. Zwar würden die meisten Waldbäume durch den Wind bestäubt, aber vor allem Heidelbeeren, Himbeeren, Goldrute und Buschwindröschen seien auf Bienen und Schmetterlinge angewiesen. Umgekehrt tragen die Wildblumen zur Sicherung des Nahrungsangebots für gefährdete Insektenarten bei. Dazu zählen vor allem Wildbienen, Hummeln und zahlreiche Schmetterlinge.

Susanne Schletter, gleichzeitig Naturschutzwartin des Schwarzwaldvereins, hatte deshalb keine Mühe, ihre Vereinskollegen von dem Vorhaben zu überzeugen. „Als erwünschter Nebeneffekt wird das Erscheinungsbild des Westwegs aufgewertet“, ist sich der Vereinsvorsitzende Heiner Staib sicher: „Nun warten wir alle gespannt darauf, wie die etwa 50 verschiedenen Wildblumenarten zur Verschönerung des Weges beitragen werden.“