Schweickert: Durchgehenden Zweistundentakt nach Karlsruhe nicht aus den Augen verlieren

Pforzheim/Enzkreis. Durch die Diskussion während des zurückliegenden Pendlerstammtischs zur Residenzbahn Stuttgart/Karlsruhe haben sich aus Sicht des FDP-Landtagsabgeordneten Erik Schweickert (Niefern-Öschelbronn) Verbesserungsvorschläge, insbesondere in Bezug auf die Betriebsabläufe ergeben, die auch im kommenden Gespräch mit dem Verkehrsministerium auf die Tagesordnung gesetzt werden sollen. Schweickert wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass die Fahrordnung am Pforzheimer Hauptbahnhof verbesserungswürdig sei.

„Es ist wohl sinnvoller, Abellio auf nebeneinanderliegenden Gleisen einfahren zu lassen, statt einmal auf Gleis 5 anzukommen und beim nächsten Mal auf Gleis 2,“ sagt Schweickert. Hinsichtlich der Betriebsabläufe würden die IRE von Go-Ahead immer von den Gleisen 3 und 4 abfahren. Durch die Vermeidung solcher Zugkreuzungen könne im Betriebsablauf Zeit eingespart werden“, so der FDP-Politiker.

Auch in Mühlacker gebe es nach wie vor Probleme. Zwar existiere seit der Fahrplanumstellung im Dezember wieder eine morgendliche Direktverbindung von Illingen nach Heidelberg. Diese sei aber auf Kosten der Verbindung nach Pforzheim eingeführt worden. „Dieser Verlust um 7 Uhr ist für viele Pendler mindestens genauso ärgerlich, wie der vormalige Wegfall der Verbindung nach Heidelberg.“ Schweickert unterstrich ferner, dass er schon früh eine Aufteilung (Flügelung) der Bahn in Mühlacker vorgeschlagen habe, damit beide Zugstränge (Stuttgart/Karlsruhe und Mühlacker/Heidelberg) bedient werden könnten.

Schweickert fordert überdies die Wiedereinführung des alten Zweistundentakts vom östlichen Enzkreis nach Karlsruhe und eine Verlängerung der S-Bahnlinie 5. Diese Verbindungen wären nach Ansicht vieler Pendler eine deutliche Verbesserung des Status quo, sagt Schweickert.