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Eigentlich sollte ein Senior in der Olgabad-Rehaklinik Therapien erhalten. Stattdessen infizierte er sich dort mit Corona – und starb. Symbolbild: Mascha Brichta/dpa) 

Schwere Vorwürfe gegen Bad Wildbader Klinik nach Tod von Corona-Infiziertem

Bad Wildbad. Was am Ende bleibt, ist Trauer. Darüber, einen geliebten Menschen verloren zu haben, und darüber, dass dieser wie so viele einem Virus zum Opfer gefallen ist, das im vergangenen Jahr unser aller Leben durcheinander gewirbelt hat. Doch bei einer Frau, die zu Beginn des Jahres ihren Vater an Corona verloren hat, mischen sich auch Ärger und Wut dazu. Denn sie ist der Meinung, dass man den Tod ihres Vaters hätte verhindern können. Was ist passiert? Ein über 80 Jahre alter Mann, der außerhalb der Region lebte, war gerade zur Reha in Bad Wildbad angekommen. Dort infizierte er sich mit Corona. „Wir haben meinen Vater im Dezember in die Reha-Klinik gebracht. Davor hatte er einen langen Aufenthalt in einer Klinik, von dem er sich in Bad Wildbad erholen sollte“, schildert die Tochter. Doch schnell wird sie aus dem, was ihr Vater am Telefon berichtet, stutzig.

„Er erzählte nach wenigen Tagen, dass keine Therapie mehr stattfinde, dass er sein Zimmer nicht verlassen dürfe und sogar das Essen

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