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Mit solchen Lerninseln machte sich die Biet-Schule in Steinegg schon vor dem Start der neuen Gemeinschaftsschule im aktuellen Schuljahr auf den Weg zu neuen Unterrichtsformen. In der vom Land 2012 eingeführten Bildungseinrichtung sind diese Lernbüros für die Schüler wichtig, die Stoffvermittlung wird in viele Formen aufgefächert. Foto: Ketterl, Archiv
Mit solchen Lerninseln machte sich die Biet-Schule in Steinegg schon vor dem Start der neuen Gemeinschaftsschule im aktuellen Schuljahr auf den Weg zu neuen Unterrichtsformen. In der vom Land 2012 eingeführten Bildungseinrichtung sind diese Lernbüros für die Schüler wichtig, die Stoffvermittlung wird in viele Formen aufgefächert. Foto: Ketterl, Archiv
02.02.2017

Schwieriger Übergang in passende Schule: Tiefstand bei Anmeldungen für Haupt- und Werkrealschulen

Enzkreis/Pforzheim. Was für ein heftiger Wandel im Schulsystem: Vor zwanzig Jahren wechselten im Enzkreis rund 40 Prozent der Grundschüler nach der vierten Klasse auf die Hauptschule. In diesem Schuljahr gingen im Kreis nur noch 8,7 Prozent, auf eine Haupt- oder Werkrealschule, wie die Statistiker des Landes jetzt mitteilten. Für die meisten Viertklässler – knapp 42 Prozent – ist das Gymnasium erste Wahl. Die Realschulen im Enzkreis verzeichnen im aktuellen Jahr mit 37,8 Prozent eine weiter stabile Übergangsquote für den mittleren Abschluss im Bildungssystem.

Die vier Gemeinschaftsschulen in Mühlacker, Illingen mit Maulbronn, Wiernsheim mit Mönsheim sowie seit Schuljahresbeginn in Neuhausen-Steinegg mit der Verbandsschule im Biet überholen nun die Hauptschulen. Mit zehn Prozent der Anmeldungen setzte sich der Zuspruch für diese neue Schulform fort. Stark auch die Nachfrage in Pforzheim nach diesem neuartigen Unterricht: Auf Anhieb startete die erste städtische Gemeinschaftsschule (Nordstadt- und Schanzschule) mit 89 Kindern – das entspricht einer Quote von 8,1 Prozent. 2012 hatte die damals grün-rote Landesregierung solche Schulen neuen Typs eingeführt.

Doch wie geht es mit den Hauptschulen im Enzkreis angesichts zurückgehender Schülerzahlen weiter? Die Standorte in Neulingen-Bauschlott und Keltern-Dietlingen sind bereits geschlossen worden. Neuenbürg kämpft ums Überleben.

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