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So fing alles an: Die beiden Gründungsväter der Ittersbacher Fasnacht, Hubert Sulzmann (links) und Helmut Niebergall haben 1983/1984 über 40 Holzmasken für die Ittersbacher Hexen, Jaköblen und Stöckmädlen gefertigt. Foto: Weber
So fing alles an: Die beiden Gründungsväter der Ittersbacher Fasnacht, Hubert Sulzmann (links) und Helmut Niebergall haben 1983/1984 über 40 Holzmasken für die Ittersbacher Hexen, Jaköblen und Stöckmädlen gefertigt. Foto: Weber
04.01.2017

Seit 33 Jahren wird die Fasnet zelebriert

Karlsbad-Ittersbach. Unter dem Namen „Narrenzunft Ittersbach 1984“ wurde die neue Organisation damals ins Vereinsregister eingetragen. „Wir wollen in Ittersbach Fasnet für jedermann, angelehnt an die schwäbisch-alemannische Tradition. Die Ittersbacher Fastnacht soll zum Brauchtum werden“, so der erste Zunftmeister, Hubert Sulzmann im Jahre 1984 im „Rössle-Saal“.

Sulzmann, in Hüfingen im Schwarzwald-Baar-Kreis, der Hochburg der schwäbisch-alemannischen Fastnacht aufgewachsen, hat allerdings bereits 1983 mit Unterstützung von Roland Niebergall die Ittersbacher Fastnacht aus der „Taufe“ gehoben. Erstmals zog eine Hexengruppe mit selbstgeschnitzten Holzmasken durchs Dorf.

Vom Erfolg beflügelt fertigten die beiden Gründungsväter in Eigenarbeit vierzig bunte Holzmasken, und zwar für die „Original Ittersbacher Hexen“, sowie die für Fabel-Figuren „Stöckmädle“ (Gewannname im Industriegebiet) und „Jaköble“ (Wandertreffpunkt „Jakobsbrunnen“). Die Fasnet in Ittersbach blühte auf, nicht zuletzt auch dank der Unterstützung zahlreicher örtlichen Vereine und Organisationen. Legendär die Zunftbälle in der Wasenhalle, die jeweils gleich zweimal ausverkauft waren. Zwischenzeitlich wurde diese Veranstaltung allerdings durch die „Nacht der Zünfte“ am Vorabend des Umzuges ersetzt.

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