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25.06.2018

Sicherheit für Schüler in Ispringen wird angegangen

Ispringen. Der Gemeinderat Ispringen hat sich mit der Neuordnung der Parkplatzsituation am Ende der Turnstraße befasst. Dort sind die Otto-Riehm-Schule (ORS), das sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum des Enzkreises sowie die Schule am Winterrain (SAW) beheimatet.

Für die Sicherheit der Schüler ist eine eingespielte Logistik erforderlich, da das Lehrpersonal direkt am jeweiligen Kleinbus die Kinder und Jugendlichen aus verschiedenen Gemeinden abholt und bei Abfahrt wieder zum richtigen Bus bringt. Die Busspur wird werktags nur für maximal zwei Stunden am Tag genutzt. Zusammen mit dem Durchgangsverkehr ist die Verkehrssicherheit auf dem Weg vom Parkplatz zum Schulgelände nicht optimal gewährleistet.

Eine Zufahrtsgestaltung zur geplanten neuen Kindertagesstätte wäre gar nicht möglich. Das von der Verwaltung beauftragte Pforzheimer Planungsbüro Kirn Ingenieure stellte dem Ratsgremium zwei Vorplanungsvarianten als Denkanstöße für eine Optimierung der gesamten Parksituation vor. Die den Vorstellungen des Rates nahe kommende Variante sieht eine Verlegung der Busspur, der beiden Durchgangsfahrbahnen sowie der Parkreihen vor. Es soll eine Fußgängerquerung geben von der Treppe zum oberen Parkplatz bei den Sportplätzen bis zum Schulgelände. Auch ist die Zufahrt zum neuen Kindergarten hier eingeplant. Die Kostenschätzung des Planungsbüros für den Parkplatzumbau geht in Richtung 1,4 Millionen Euro. Ein noch zu lösendes Problem ist der Ersatz für die Busspur. Bürgermeister Thomas Zeilmeier hat deswegen mit Landrat Bastian Rosenau und der Schulverwaltung des Enzkreises Kontakt aufgenommen. Der Gemeinderat sprach sich für eine Fortsetzung der Planung mit neuen Varianten aus. ott