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Starker Auftritt auf der Bühne: Gewinner Leon Winheim.  Foto: Moritz 
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Fans und Freunde feuern im gemütlichen Eulennest die jungen Musiker an.  Foto: Moritz 
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Starker Auftritt auf der Bühne: Maria Renzino.  Foto: Moritz 
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Starker Auftritt auf der Bühne: Jannik Ganji.  Foto: Moritz 
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Starker Auftritt auf der Bühne: Leon Krämer alias Krajonix.  Foto: Moritz 
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Starker Auftritt auf der Bühne: Kira Heinz.  Foto: Moritz 
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Die Juroren: Organisator Pascal Stirner, Produzent Kai Portolano, PZ-Kulturredakteur Michael Müller und Angelika Domig von Böhmler Drehteile (von links).  Foto: Moritz 

Sieg im „Talents Unplugged“-Finale mit eigenen Songs und Gitarrenspiel

Königsbach-Stein. Wohin es für die Musiktalente aus der Region gehen kann, zeigt zum Auftakt im gemütlichen Eulennest beim Golfclub Johannestal in Königsbach Vorjahressiegerin Angelina Cali. 16 Jahre jung ist sie und singt „And.that.is.fine“, ihren eigenen Song, den sie als „Talents Unplugged“-Preis mit Produzent Kai Portolano professionell ausgearbeitet hat. Aber auch auf Casting-Formate hat sie weiter Lust: Sie zieht es auf die ganz große Bühne von „The Voice of Germany“. Für ihren Nachfolger Leon Winheim sieht Organisator und Juror Pascal Stirner von „Studio 9“ folgenden musikalischen Weg vorgezeichnet: „Bitte trete erst noch ein paar Mal im Pub auf, ehe es in die Stadien geht.“

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„Talents Unplugged“: Finale mit Gänsehaut-Garantie

Der 21-jährige Maschinenbaustudent spielt nicht nur Bass, Schlagzeug, Gitarre und Klavier – er verfügt auch bereits über ein Repertoire an rund 30 selbst komponierten Songs, von denen er drei im „Talents Unplugged“-Finale präsentiert. Besonders an der Gitarre nimmt er den Saal für sich ein. Am Ende erntet er nicht nur Stirners Juroren-Votum, sondern auch das von Produzent Portolano und von PZ-Kulturredakteur Michael Müller. Ein Vorsprung, den er auch durch den zweiten Faktor für die Entscheidung, die Applaus-Pegel-Daten, die für das Publikum im Saal nicht transparent sind, nicht verliert.

Die vierte Juroren-Stimme ergattert Leon Krämer, alias Krajonix, der als Rapper mit eigenen Beats und eigenen deutschen Texten schon beim Abiball des Neuenbürger Gymnasiums auf der Bühne stand. Der Auto-Fan gibt besonders in den Runden zwei und drei musikalisch Gas.

Gänsehaut-Auftritte bei „Talents Unplugged“ 2019
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Gänsehaut-Auftritte bei „Talents Unplugged“ 2019

Ebenfalls ausschließlich eigene Stücke spielt Hilda-Abiturientin Maria Renzino auf der Eulennest-Bühne, auf der sie sich sichtlich wohl fühlt, das Publikum zum Mitsingen bringt. Die drei sorgen für den hohen Komponistenanteil, der die zweite Talents-Auflage von der Premiere unterscheidet. Die war vergangenes Jahr eher von der Stärke der Stimmen geprägt, wie sie dieses Mal besonders die 16-jährige Feldrennacherin Kira Heinz mit ihren Musical- und Soulballaden und im Duo mit Pianist Jannik Ganji die 17-jährige Lara Anne Volle aus Königsbach-Stein in die Waagschale werfen. Das Duo überzeugt die Finalisten, sich gemeinsam an einen großen Song zu wagen. Alle Talente singen acapella Leonard Cohens „Hallelujah“ – ein Höhepunkt des Abends.

Moderator Jens Zielinski, der erneut einen guten Draht zu den Musikern findet, fragt Organisator Stirner gar nicht erst, sondern stellt fest: „Ich freue mich schon auf ‚Talents Unplugged‘ 2020.“

Alexander Heilemann

Alexander Heilemann

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