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Eine Gentechnikexpertin im Labor: Kleinste DNA-Spuren geben in Kriminalfällen oft entscheidende Hinweise. Foto: DPA-Archiv
Eine Gentechnikexpertin im Labor: Kleinste DNA-Spuren geben in Kriminalfällen oft entscheidende Hinweise. Foto: DPA-Archiv
23.10.2015

Singen: DNA bringt Polizei auf Spur des mutmaßlichen Brandstifters

Remchingen/Karlsruhe. Seit Montag sitzt der mutmaßliche Brandstifter in Untersuchungshaft, der die geplante Asylunterkunft an der SingenerMeilwiesenstraße angezündet haben soll. Der 42-Jährige aus dem Enzkreis soll durch eine DNA-Spur ins Visier der Ermittlungsgruppe „Meilwiese“ gekommen sein.

Das sagten am Donnerstag der Karlsruher Polizeipräsident Günther Freisleben und der Chef der Kripo des Polizeipräsidiums Karlsruhe, Karl-Heinz Ruff. Ein Abgleich mit der bundesweiten Datenbank habe keinen Treffer ergeben. Die DNA des 42-Jährigen hätte man sich „auf anderem Weg beschafft“, so Ruff weiter. Die Ermittlungsgruppe „Meilwiese“ habe viel zu tun. Der Tatverdächtige schweigt seit seiner Verhaftung eisern zu den Vorwürfen. Ob gegen ihn Anklage erhoben wird, hänge von den weiteren Ermittlungen ab, sagte Sandra Bischoff, Chefin der Staatsanwaltschaft Pforzheim, der PZ. Die geplante Asylunterkunft war in der Nacht auf den 18. Juli durch einen gelegten Brand zerstört worden.