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Durch das Graffiti bekommt der Betrachter einen vollkommen anderen Blick auf das im Juli ausgebrannte Gebäude: Die Szene auf der linken Gebäudeseite zeigen die Trümmerberge nach dem Luftangriff auf Pforzheim entlang der Enz, rechts ist die Bahnhofsstraße der Goldstadt zu sehen. Fotos: Zachmann
Durch das Graffiti bekommt der Betrachter einen vollkommen anderen Blick auf das im Juli ausgebrannte Gebäude: Die Szene auf der linken Gebäudeseite zeigen die Trümmerberge nach dem Luftangriff auf Pforzheim entlang der Enz, rechts ist die Bahnhofsstraße der Goldstadt zu sehen. Fotos: Zachmann
Remchingens Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon (Achter von links) und einige Gemeinderatsvertreter, die vor wenigen Wochen beschlossen hatten, das Gebäude abzureißen, gehören zu den ersten Betrachtern der neugestalteten Brandruine.
Remchingens Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon (Achter von links) und einige Gemeinderatsvertreter, die vor wenigen Wochen beschlossen hatten, das Gebäude abzureißen, gehören zu den ersten Betrachtern der neugestalteten Brandruine.
16.03.2016

Singener Brandruine wird zum Blickfang

Remchingen-Singen. Die Brandruine in den Singener Meilwiesen steht für einen der dunkelsten Tage der Remchinger Ortsgeschichte. Nun hat sich das Mahnmal innerhalb von fünf Tagen in ein eindrucksvolles Kunstwerk verwandelt.

In einen Hingucker, der geradezu aufrüttelt: Nachdem das ehemalige Vereinsheim, schon damals in Besitz der Gemeinde Remchingen und als mögliche Asylunterkunft vorgesehen, im Juli einer Brandstiftung zum Opfer gefallen war, halten bis heute Brandschutt und Asche rund um das zerstörte Gebäude die Momente jener Schreckensnacht lebendig. Eine Gruppe von Graffiti-Künstlern aus der Region zwischen Pforzheim und Karlsruhe hat die Wände des Hauses bemalt – mit Szenen des Luftangriffs auf Pforzheim am 23. Februar.

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