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An der Skulpturenachse des Enzkreises beim Landratsamt in Pforzheim (von links): Luca Wilhelm Prayon, Andrea Schumacher, Roland Hübner, Karl Röckinger, Regina M. Fischer, Wilhelm Bräuer, Rolf Leo, Andreas Felchle und Detlef Engelmann neben der Plastik „Räumliche Schraffur“ von Ritzi Jacobi. Foto: Ketterl
An der Skulpturenachse des Enzkreises beim Landratsamt in Pforzheim (von links): Luca Wilhelm Prayon, Andrea Schumacher, Roland Hübner, Karl Röckinger, Regina M. Fischer, Wilhelm Bräuer, Rolf Leo, Andreas Felchle und Detlef Engelmann neben der Plastik „Räumliche Schraffur“ von Ritzi Jacobi. Foto: Ketterl
01.12.2015

Skulpturenmagistrale des Enzkreises sorgt für prägende Eindrücke

Wer selbst auf Achse ist, sollte beim nächsten Besuch der Behörde an der Güterstraße ein paar Minuten länger einplanen, um bei einem Rundgang unter freiem Himmel an den ausgestellten Exponaten vorbeizuschlendern. In einem Flyer stellt das Landratsamt alle acht Skulpturen vor und versieht sie mit Informationen zu den Kunstwerken und ihren Erschaffern.

Bei einer Führung waren nun neben Landrat Karl Röckinger Mitglieder der Enzkreisverwaltung und Kreisräte zugegen. Kunsthistorikerin Regina M. Fischer erläuterte das Projekt. „Die Sammlung des Enzkreises hat drei Schwerpunkte: Künstler des Enzkreises, Professoren und Lehrbeauftragte der Hochschule Pforzheim und Künstler aus dem Südwesten.“ Hinzu kommen Werke von Trägern des Gerline-Beck-Preises und von kreativen Menschen aus den Partnerregionen.

Fischer erläuterte weiter: „Eine Reihe großformatiger Metallskulpturen wurde im Außenbereich des Landratsamts und entlang einer Magistrale aufgestellt. Die Werke werden so zu einem spannungsreichen Bestandteil des öffentlichen Raums.“ In ihrer formalen und stilistischen Vielfalt gäben die acht Arbeiten einen Einblick in rund dreißig Jahre Sammlungsgeschichte und repräsentierten somit die herausragende Kunstsammlung des Enzkreises in einer Skulpturenachse nach außen.