Ungewollt: Warum nur selten nach einem Hahn gekräht wird
Ein Unterstand mit Hühnern und Hahn im reinen Wohngebiet: Das geht unter bestimmten Voraussetzungen, so das Gericht. Symbol foto: Christian Charisius/picture alliance/dpa 

So mancher Streitfall mit Tieren in Wohngebieten des Enzkreises landet vor Gericht

Enzkreis. Einen Unterstand für neun Hühner und einen Hahn für zulässig erklärt hat das Oberverwaltungsgericht Münster, wie die Wüstenrot Bausparkasse jüngst in einer Mitteilung wissenließ. Damit, so die Experten, sei klargestellt worden, dass Ställe und Unterstände für Kleintiere grundsätzlich auch in reinen Wohngebieten errichtet werden dürften. Ein Nachbar hatte sich mit dem Argument gewehrt, dass das Halten von Hühnern in einem Wohngebiet unüblich sei und von den Tieren eine erhebliche Lärmbelästigung ausgehe. Sofern es um für die Allgemeinheit ungefährliche Tiere gehe und es sich um eine freizeitorientierte und nicht gewerbliche Haltung drehe, sei nichts gegen den Hühnerunterstand einzuwenden, befand das Gericht. Allerdings geht es bei jedem Gerichtsurteil um den konkreten Einzelfall. Bei der vorliegenden Begründung kam zur Anwendung, dass sich die Hühnerhaltung am Siedlungsrand befindet und ein 30-Meter-Abstand zum Nachbargrundstück eingehalten wird.

Die Redaktion wollte wissen, wie das Urteil von Fachleuten aus dem Enzkreis eingestuft wird. Grundsätzlich, so die Sicht aus

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