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Gleichberechtigung von Frauen aller Glaubensrichtungen fordern Kinga Golomb (von links) und die Gleichstellungsbeauftragte des Enzkreis, Martina Klöpfer, Politologin Sabine Zeitler und Monika Ruthardt von der VHS-Außenstelle Königsbach.  Foto: Faulhaber 

So war der Diskussionsabend über die Gleichberechtigung von Frauen in allen Glaubensrichtungen in Königsbach-Stein

Königsbach-Stein. Viele Religionen propagieren die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Doch gehen Anspruch und Wirklichkeit oft weit auseinander. An der Johannes-Schoch-Schule Königsbach fand dazu nun ein Diskussionsabend statt, veranstaltet von der Vhs-Außenstelle Königsbach.

Leiterin und Moderatorin des Abends, Monika Ruthardt, hatte zu diesem Thema angeregt und die Politologin Sabine Zeitler sowie die Gleichstellungsbeauftragte des Enzkreises, Martina Klöpfer, eingeladen. Klöpfer, die am 1. April ihren letzten Arbeitstag im Amt vollzieht, brachte ihre Nachfolgerin Kinga Golomb mit. Zeitler hat insgesamt eineinhalb Jahre in Syrien verbracht, ihre Diplomarbeit dort geschrieben und viele Monate in einer einheimischen Familie gelebt. Sie kennt das Land und andere islamische Länder durch viele Reisen seit Beginn der 1980er Jahre. Zeitler spricht gut Arabisch, ist in der Flüchtlingshilfe aktiv und war zwei Jahre lang Vormund für einen minderjährigen, unbegleiteten Flüchtling. Sie informierte über Gesellschaftssysteme und Rechtsgrundlagen in islamischen Ländern, wo individuelle Freiheit für Frauen nicht stattfinde. Letztendlich drehte sich das Thema des Abends dann aber um die Integration der hier lebenden Muslime.

Mehr darüber lesen Sie am Mittwoch, 4. März, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.