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Mit bis zu 80 Stundenkilometern sollen die Nutzer des geplanten Flying Fox in Schömberg laut dem Vorhaben des Investors unterwegs sein. Foto: dpa

Sorge um Ruhe und Natur: Bürger wehren sich gegen geplante Stahlseilrutsche Flying Fox

Unterreichenbach. Die Emotionen kochten hoch in der Sitzung des Unterreichenbacher Gemeinderats in Kapfenhardt. Während die Gemeinde mit einem Mindestflurkonzept der Natur unter die Arme greifen will, planen Investoren aus der Nachbargemeinde Schömberg ebenfalls im Eulenbach- und Reichenbachtal mit der Stahlseilrutsche Flying Fox eine neue touristische Attraktion.

Wie berichtet, wurde eine Bauvoranfrage bereits eingereicht. Der Schömberger Gemeinderat billigte die Pläne einstimmig. Sehr zum Ärger vieler Kapfenhardter, die sich im Rahmen der Bürgerfragestunde Luft machten und große Bedenken äußerten. Bürgermeister Carsten Lachenauer beschwichtigte: „Wir haben ein Lärmgutachten gefordert, da einige Anwohner sehr nah an der Stahlseilrutsche wohnen würden.“ Er könne nicht glauben, dass das den Schömberger Gemeinderäten bei ihrer Abstimmung klar gewesen sei.

Der Ball liege nun beim Landratsamt Calw. Mit der Nachbargemeinde habe es bislang kein Gespräch gegeben. „Ich habe lediglich ein Schreiben erhalten, dass das alles missverständlich sei und man den Schulterschluss suche.“ Lachenauer sagte, er wolle nun seinerseits auf Basis des Mindestflurkonzepts auf Schömberg zugehen – denn auch dieses funktioniere nur gemeinsam.

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