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Zuletzt musste das Wehr im oberen Eyachtal nicht so viel Wasser zurückhalten, wie auf diesem Foto aus dem Juli 2017. Foto: PZ-Archiv/Meyer
Zuletzt musste das Wehr im oberen Eyachtal nicht so viel Wasser zurückhalten, wie auf diesem Foto aus dem Juli 2017. Foto: PZ-Archiv/Meyer
04.12.2018

Sorge ums Eyachtal: Gemeinschaft will Alternativen zu neuen Quellen

Dobel. Der Zweckverband Mannenbach Wasserversorgung (ZMWV) möchte im oberen Eyachtal vier neue Quellen erschließen, um bei Trockenperioden wie zuletzt auch in Zukunft ausreichend Wasser liefern zu können. Die nötigen Genehmigungsverfahren laufen bereits, bis heute können Stellungnahmen zu dem Vorhaben des Zweckverbands abgegeben werden. Genau davon hat die Schutzgemeinschaft Eyachtal nun Gebrauch gemacht. Sie warnt vor den Plänen, verlangt ein Gutachten und zeigt Alternativen auf.

Warum lehnt die Schutzgemeinschaft vier neue Quellen im oberen Eyachtal ab?

Der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Eyachtal, Peter Kreisz, nennt im PZ-Gespräch eine Zahl: 140. So viele Liter pro Sekunde müssten die Sensoren an der Eyachmühle laut Behörden mindestens passieren. Fließe weniger Wasser habe das Auswirkungen auf Flora und Fauna im Tal, so Kreisz. Auch auf geschützte Fische, die an den ins Auge gefassten Zuflüssen vorkämen. In diesem Jahr seien die 140 Sekundenliter schon an einigen Tagen unterboten worden, sagt Kreisz. Und das bereits ohne die vier geplanten Quellen, die der Zweckverband zudem gerade in Trockenzeiten zusätzlich anzapfen wolle. Rund zwölf Sekundenliter sollen die neuen Brunnen laut ZMWV liefern, der zirka 45 000 Einwohner in Birkenfeld, Straubenhardt, Neuenbürg, Karlsbad, Dobel und Bad Herrenalb versorgt. Kreisz mahnt bei dem Antrag der Mannenbach Wasserversorgung zudem an, dass die Auswirkungen auf eine Fischzuchtanlage im Tal nicht berücksichtigt seien, die ebenfalls ausreichend und gutes Wasser benötige.

Welche Alternativen gibt es zu den neuen Quellen? Was wollen die Quellengegner noch von den Behörden? Wie geht es jetzt weiter? Die Antworten zu diesen Fragen lesen Sie am 5. Dezember in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.