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Auf ausgedünnte Äste weist Hans Schickle aus Wurmberg hin. Der Naturfreund fragt nach den Ursachen kränklicher Bäume.  Foto: Steinert
Auf ausgedünnte Äste weist Hans Schickle aus Wurmberg hin. Der Naturfreund fragt nach den Ursachen kränklicher Bäume. Foto: Steinert
08.07.2016

Sorgen um die Waldbäume an der A8 bei Wurmberg

Naturfreund Hans Schickle aus Neubärental beobachtet verstärkt dünne Fichtenkronen und kränkliche Stämme bei Wurmberg und Öschelbronn. Die Schadstoffe von der A 8 sind aus seiner Sicht eine Ursache. Die Förster für die Waldgebiete sehen das jedoch anders.

Hans Schickle aus dem Wurmberger Ortsteil Neubärental ist ein Naturfreund. Ein streitbarer Verfechter für den Umweltschutz im Waldgebiet zwischen Wurmberg und Öschelbronn. Vor elf Jahren brachte er am Bärentaler Sträßchen auf eigene Kosten und trotz der Ablehnung des Landratsamtes Warnschilder für den Schutz der gefährdeten Feuersalamander an. Die Schilder stehen bis heute und bitten Wanderer und Radfahrer um Vorsicht, wenn Lurchis den Weg überqueren.

Jetzt sorgt sich der Rentner um die Fichten: „An einigen Stellen hängen in der Krone die Äste herunter, woanders dünnen die Bäume schon am Stamm aus.“ Schickle vermutet, Abgase und Schadstoffe Tausender Fahrzeuge auf der nahen A 8 setzten dem Wald zu: „Die Baumschäden nehmen seit vier, fünf Jahren zu, auf der A 8 fahren ja nach dem Ausbau immer mehr Autos und Laster.“ Die Förster im Wurmberger und Öschelbronner Wald sehen das allerdings anders.

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