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Der unterlegene Sozialbürgermeister-Kandidat Stefan Jung (Foto) ist trotz verlorener Wahl nicht traurig.
Unterlegener Sozialbürgermeister-Kandidat Jung nicht traurig © Ketterl
15.12.2010

Sozialbürgermeister-Kandidat Jung ist nicht enttäuscht

PFORZHEIM/ISPRINGEN. Zwar hat Stefan Jung (41/parteilos) gegen Monika Müller (36/SPD) bei der Wahl zum Pforzheimer Sozialbürgermeister deutlich den Kürzeren gezogen, doch der Ispringer Gemeinderat (verheiratet, drei Kinder) ist nicht traurig. Er habe bei der Wahl eine personelle Alternative anbieten wollen, wie zuvor auch schon bei seinem ebenfalls gescheiterten Anlauf auf das Bürgermeisteramt in seiner Heimatgemeinde Ispringen.

Jung verband seine Wahlniederlage mit den besten Wünschen für Monika Müller. Der Beamte des Finanzamts Pforzheim, der im Herbst wegen der Wirtschafts- und Sozialpolitik aus der CDU ausgetreten war, bekundete eine gewisse Sympathie für die SPD, sofern es um soziale Themen gehe, distanzierte sich aber deutlich von der Agenda-Politik des früheren SPD-Bundeskanzlers Gerhard Schröder.

Ein neuer Anlauf auf ein Wahlamt sei aktuell nicht geplant, sagte Jung. Seine Arbeit fürs Finanzamt Pforzheim mache ihm viel Spaß. Und sollte dennoch in den nächsten Jahren eine weitere Kandidatur ins Haus stehen, dann sei auf jeden Fall klar: Erst müsse seine Frau grünes Licht geben. mar