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Klarer Schnitt: In guten Jahren bringt die Holzernte der Forstwirtschaft stabile Einnahmen. Wegen des stark gesunkenen Marktpreises der vergangenen Monate für Nadelholz rechnen Waldbesitzer jedoch mit weniger Gewinn.   Foto: dpa-Archiv/Woitas

Spätfolgen von Orkantief Sabine: Holzpreis sägt an den Nerven der Forstwirte

Neuenbürg. Kopfzerbrechen bereitet Neuenbürgs Kämmerin Gabriele Häußermann nach eigenen Aussagen der Fortwirtschaftsplan für das kommende Jahr. Kürzlich hat sie den Gemeinderat öffentlich informiert, dass die Zahlen schlecht aussehen. Konkret kann sie diese noch nicht benennen. „Aber der eingebrochene Preis am Holzmarkt drückt die Einnahmen, während die Ausgaben im Wald bleiben“, sagt Häußermann. Zahlen dazu hat Kreisforstamtsleiter Andreas Roth: „Insbesondere der Nadelholzpreis ist innerhalb eines Jahres stark gesunken. Von etwa 90 bis 100 Euro pro Festmeter auf 40 bis 50 Euro pro Festmeter Holz.“ Der „Pforzheimer Zeitung“ erklärt Roth, wie es aktuell dazu kommt und was die Forstwirte vor Ort tun können. Vorneweg: All zu viel Handhabe haben sie nicht.

Warum ist der Holzpreis derart abgesackt?

Spätestens seit dem Orkantief „Sabine“ vom Februar dieses

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