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Zwischen Würm und Tiefenbronn kam es am Sonntagmorgen zu einem schweren Unfall. Ein Chrysler 300 C kam von der Straße ab und blieb in den Bäumen hängen. © Thomas Meyer
Zwischen Würm und Tiefenbronn kam es am Sonntagmorgen zu einem schweren Unfall. Ein Chrysler 300 C kam von der Straße ab und blieb in den Bäumen hängen. © Thomas Meyer
Zwischen Würm und Tiefenbronn kam es am Sonntagmorgen zu einem schweren Unfall. Ein Chrysler 300 C kam von der Straße ab und blieb in den Bäumen hängen. © Thomas Meyer
07.02.2016

Spektakulärer Unfall bei Würm: 33-Jähriger war alkoholisiert und hatte keinen Führerschein

Ein spektakulärer Unfall hat sich am Sonntagmorgen bei Würm ereignet. Ein 33-jähriger Mann aus Neuhausen verlor infolge überhöhter Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss gegen 8.40 Uhr auf der Würmtalstrecke zwischen Würm und Tiefenbronn in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Chrysler 300C. In der Folge kam er von der Straße ab, überschlug sich mehrfach, stürzte die Böschung hinab und prallte gegen mehrere Bäume, an denen er schließlich hängen blieb.

Bildergalerie: Schwerer Verkehrsunfall auf der Würmtalstrecke

Zwischen Würm und Tiefenbronn kam es am Sonntagmorgen zu einem schweren Unfall. Ein Chrysler 300 C kam von der Straße ab und blieb in den Bäumen hängen.

Der Fahrer befreite sich aus dem völlig demolierten Auto und flüchtete von der Unfallstelle. Die eintreffende Polizei fand nur noch das zerstörte Auto vor. Mit Hochdruck wurde nach dem Mann gesucht. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Mit Erfolg: Knapp drei Stunden nach dem Unfall fanden die Einsatzkräfte den leicht verletzten Fahrer im Wald, wo er am Boden kauerte. Die ersten Ermittlungen ergaben Hinweise auf eine alkoholische Beeinflussung, weshalb eine Blutprobe erhoben wurde. Weiterhin ist der aus der Türkei stammende Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Am Auto entstand ein Totalschaden.

Ein Rettungswagen des DRK brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Zunächst gab es die Vermutung, dass sich im Fahrzeug zwei Frauen befunden hätten. Dies stellte sich jedoch als falsch heraus.

Für die komplizierte Bergung musste die Polizei die Würmtalstrecke sperren. Ein Kran hob das Auto zurück auf die Straße. Neben der Polizei war die Feuerwehr Pforzheim mit 25 Leuten und sieben Fahrzeugen vor Ort. Dienstfreie Beamte der Berufsfeuerwehr gewährleisteten währenddessen, dass für mögliche weitere Einsätze Prsonal zur Verfügung gestanden hätte. Das Rote Kreuz hatte einen Rettungswagen, ein Notarztteam und die ehrenamtlichen „Helfer vor Ort“ der Bereitschaft Würm-Huchenfeld-Hohenwart im Einsatz.

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