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Dicht gedrängt warten die 150 jungen Besucher des Remchinger „Transformer(s) Day“ gespannt darauf, was ihnen die Veranstalter über den Reformationstag zu sagen haben. Foto: Zachmann
Dicht gedrängt warten die 150 jungen Besucher des Remchinger „Transformer(s) Day“ gespannt darauf, was ihnen die Veranstalter über den Reformationstag zu sagen haben. Foto: Zachmann
01.11.2015

Spiel und Spaß ganz ohne Geistermaske

Remchingen-Singen. Süßes gibt’s auch ohne Saures: Anstatt sich ins Gruselkostüm zu werfen und Leute zu erschrecken, hatten insgesamt 150 Kinder und Jugendliche von der ersten bis zur siebten Klasse am Samstagabend Spaß beim „Transformer(s) Day“ im Singener Paul-Gerhardt-Haus.

„Meine Mama fand das besser als Halloween“, sagt die Siebenjährige Anneke und fügt wie viele ihrer Freunde schnell hinzu: „Und ich finde das auch.“ Schließlich sind insgesamt 70 Mitarbeiter der drei Remchinger CVJMs (Christlicher Vereine Junger Menschen) im Einsatz und warten mit kunterbunten Bastelangeboten und Spielen vom Schwarzlichtfußball bis zum Autorennen, mit Essen, Musik und Gesprächsrunden.

„Uns ging es hauptsächlich darum, dass unsere Kinder nicht zum Süßigkeiten-Sammeln durch die Nacht laufen und sich womöglich noch in Gefahr begeben“, erklärt Sandra Schäfer-Dennig, die zusammen mit Freunden vor vier Jahren die Idee hatte, ein Halloween-Alternativprogramm anzubieten. Während sich die Kinder beim „1, 2 oder 3“-Spiel noch nicht ganz sicher waren, ob für den Reformationstag ein gewisser Jack Halloween oder doch der Mönch Martin Luther verantwortlich war, erfuhren die jungen Besucher bald mehr über Luthers Wirken. zac