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Frank Stephan (rechts) bleibt weiter der Herr über die Etatzahlen, auch wenn der Landrat Karl Röckinger bald nicht mehr im Amt sein wird. Foto: Ketterl, Archiv
Frank Stephan (rechts) bleibt weiter der Herr über die Etatzahlen, auch wenn der Landrat Karl Röckinger bald nicht mehr im Amt sein wird. Foto: Ketterl, Archiv
07.11.2016

Spielraum für Investitionen im Enzkreis wird kleiner

Steigende Sozialkosten: Der Enzkreis fordert vom Bund und vom Land mehr Geld für die Flüchtlingsversorgung. Landrat Karl Röckinger sagt, der Etat fürs kommende Jahr sei hart auf Kante genäht. Die Kreisverwaltung schraubt das Investitionsvolumen herunter.

Was sich der Enzkreis im kommenden Jahr vornimmt und was das alles kostet, hat Landrat Karl Röckinger im Kreistag vorgestellt. Der Haushaltsentwurf 2017, der nun in den Ausschüssen beraten und im Dezember verabschiedet wird, sei nicht leicht gewesen, sagte Röckinger. Manches sei unwägbar: Wird die Zahl der Flüchtlinge wieder steigen? Wie stellt sich die Finanzierung der beiden Krankenhäuser dar? Wie wirkt sich die Reform des Gesetzes für Unterhaltsvorschüsse auf die Kreisfinanzen aus?

Asylthema bleibt wichtig

Die Eingliederung der Asylbewerber überlagere viele Themen, sagte Röckinger. Der Landkreis habe mit der vorläufigen Unterbringung der Schutzsuchenden „eine Herkulesaufgabe bewältigt“. Der Spielraum für Investitionen sei 2017 bescheiden.

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