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02.11.2016

Spitze beim Einsatz für die Allgemeinheit

Enzkreis. Konferenz im Enzkreis verbindet die Themen Ehrenamt und Europa. Profis und Ehrenamtliche aus sechs Ländern tauschen sich aus.

Für „Inspiration“ und viel „Netzwerken“ hat nach Meinung der mehr als 60 Teilnehmer die Konferenz des Enzkreises im Rahmen des EU-Projekts EVOLAQ gesorgt. Die englische Abkürzung steht für Förderung und Qualität des ehrenamtlichen Engagements in Europa. An der viertägigen Konferenz nahmen Profis und Ehrenamtliche aus sechs europäischen Ländern teil; allein aus dem Enzkreis nutzten fast 40 Engagierte die Chance, sich sowohl regional als auch international auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

„Die Konferenz verbindet zwei Themen, die mir sehr wichtig sind – Ehrenamt und Europa“, sagte Erster Landesbeamter Wolfgang Herz in seiner Eröffnungsrede. Der Landrats-Vize hatte bereits beim ersten Treffen im Mai im schwedischen Norrköping teilgenommen und dort erfahren, wie unterschiedlich die Ausgangslagen in den beteiligten Ländern sind: „Einzig Österreich lässt sich hier mit Deutschland vergleichen; in Litauen und Kroatien dagegen muss eine Ehrenamtskultur ganz neu aufgebaut werden.“

Entsprechend groß waren die Augen einiger Gäste, als Fabian Reidinger vom Staatsministerium Baden-Württemberg die Zahl 48,4 Prozent an die Wand projizierte: So hoch ist der Anteil Engagierter in Baden-Württemberg. „Das ist unglaublich“, entfuhr es einer lettischen Teilnehmerin.

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