760_0900_106177_Turm_Schoemberg_neu.jpg
So soll der Turm in seinen Grundzügen einmal aussehen, der im Sommer 2020 fertig sein soll.  Foto: Privat 

Sponsorenmodell gefordert: SPD-Ortsverein will Schömberg bei Turmbau entlastet sehen

Schömberg. Rund 1,2 Millionen Euro steuert das Land für den geplanten Aussichtsturm bei Oberlengenhardt bei. Den Rest der insgesamt 2,5 Millionen Euro an Baukosten muss die Gemeinde selbst stemmen. Um die Schömberger Haushaltskasse zu schonen, fordert der SPD-Ortsverein den Gemeinderat nun auf, zusätzlich Geld über ein Sponsorenmodell an Land zu ziehen – über 90 Prozent der verbleibenden Kosten sollten so gespart werden.

Einen entsprechenden Antrag hat Marlene Rupprecht, die Ortsvereinsvorsitzende der Sozialdemokraten, gestern Bürgermeister Matthias Leyn, dessen Stellvertretern sowie den Vorsitzenden der drei Fraktionen im Gemeinderat zugeschickt.

Antwort hat Rupprecht bis Mittwochnachmittag bisher lediglich von Leyn erhalten. Der habe den Vorschlag mit der Begründung zurückgewiesen, dass der SPD-Ortsverein keinen Antrag stellen dürfe. Laut der Gemeindeordnung haben dazu tatsächlich nur die im Gremium vertretenen Fraktionen das Recht dazu. Für die Sozialdemokraten war bei der Kommunalwahl im Mai in Schömberg niemand mehr angetreten.

Rupprecht hält es im Gespräch mit der PZ trotzdem für legitim und auch wichtig, solche Vorschläge zu unterbreiten. „Mir wäre es recht, wenn eine Fraktion das Thema aufnehmen würde.“

Mehr lesen Sie am 10. Oktober in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Dennis Krivec

Dennis Krivec

Zur Autorenseite