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Der Zahn der Zeit nagt am Schwimmerbecken des Remchinger Freibads, weshalb der Haushaltsplan für das Jahr 2018 eine erste Millionenrate zur Sanierung vorsieht.  Zachmann/Archiv
Der Zahn der Zeit nagt am Schwimmerbecken des Remchinger Freibads, weshalb der Haushaltsplan für das Jahr 2018 eine erste Millionenrate zur Sanierung vorsieht. Zachmann/Archiv
24.11.2017

Sportliches Investitionsprogramm in Remchingen

Remchingen. Bevor die Remchinger Räte das über 300-seitige Zahlenwerk des Remchinger Haushaltsplanentwurfs diskutierten, stellte Kämmerer Gerd Kunzmann die Finanzierung dar.

Wie berichtet stecken in den gut 13 Millionen Euro, die Remchingen 2018 investieren will, neben der Bädersanierung (1,3 Millionen Euro) und einem eventuellen Anbau der Nöttinger Grundschule (1,5 Millionen Euro) allen voran die bereits laufenden Großprojekte wie Ortsteilverbindungsstraße, Hochwasserdamm, Rathausneubau und Meilwiesen-Gebäude. Wie seit über zehn Jahren hebt die Gemeinde die Sätze für Grund- und Gewerbesteuer nicht an, nimmt dafür Kredite in Höhe von 1,4 Millionen Euro auf und entnimmt der Allgemeinen Rücklage die bis auf die Mindestrücklage verbleibenden 2,7 Millionen Euro. Hatte Remchingen Ende 2016 rund 2,4 Millionen Euro Schulden, dürften es Ende 2020 rund 10,4 Millionen Euro sein – und damit etwa so viel wie 2003: „Allerdings haben wir nun eine ganz andere Zinssituation und Steuerkraft, sodass die Lage durchaus gut zu stemmen ist“, verdeutlichte Kunzmann.

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