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Die Vielfalt der Nationen zeigt sich auch in der Schule, wie hier in der Europaschule in Karlsruhe, wo Kinder unterschiedlichster Herkunft zusammen lernen.  dpa-archiv
Die Vielfalt der Nationen zeigt sich auch in der Schule, wie hier in der Europaschule in Karlsruhe, wo Kinder unterschiedlichster Herkunft zusammen lernen. dpa-archiv
08.09.2015

Starker Zuwachs ausländischer Einwohner in Pforzheim und Enzkreis

Der Flüchtlingsandrang in der Region steht zurzeit im Blickpunkt, suchen doch der Enzkreis und die Stadt Pforzheim verzweifelt nach Notunterkünften für den immer stärkeren Strom von Asylsuchenden. In den Städten und Gemeinden ist vor der aktuellen Flüchtlingswelle auch die Zahl der ausländischen Einwohner kräftig gestiegen.

So lebten zum Jahresende 2014 in Baden-Württemberg mehr als 1,4 Millionen Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, 80 200 oder 6,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt mitteilte.

Ein hoher Anteil kommt aus Ländern der Europäischen Union (EU), wie die Grafik der PZ zeigt. Bei Staaten, die nicht der EU angehören, verzeichneten Pforzheim und der Enzkreis einen enormen Zuwachs aus Syrien. Im Enzkreis nahm die Zahl der Syrer 2014 im Vergleich zu 2013 um rund 185 Prozent zu, in Pforzheim um fast 150 Prozent. In der Großstadt leben jetzt rund 100 Personen aus Syrien, im Kreisgebiet ebenfalls.

Unterschiedlich entwickelte sich in der Region die Zuwanderung von Menschen aus dem Kosovo. In Pforzheim ermittelten die Statistiker des Landes 680 Menschen, das entspricht einem siebenprozentigen Anstieg. Im Enzkreis waren es im vergangenen Jahr 468 Personen mit einer Kosovo-Staatsangehörigkeit, das bedeutete aber einen Rückgang von fünf Prozent gegenüber 2013. Und: In der Region sind jetzt insgesamt etwas mehr als 10 000 Einwohner mit türkischem Pass registriert.

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