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Die musikalische Corona-Durststrecke wurde am Samstag mit dem Jubiläumskonzert zum 150. Vereinsgeburtstag fulminant beendet. „Bunt wie das Leben“ hieß das Motto.  Foto: Fotomoment 

Starkes Jubiläumskonzert des Musikvereins Enzberg zum 150. Geburtstag

Mühlacker-Enzberg. Lang ersehnt war der Live-Auftritt des Musikvereins Enzberg: Die musikalische Corona-Durststrecke wurde am Samstag mit dem Jubiläumskonzert zum 150. Vereinsgeburtstag fulminant beendet. „Bunt wie das Leben“ hieß das Motto. Oder wie es Gerald Glöckler als Definition für den Musikverein Enzberg formulierte: „Im Sinne von Freude, Ausstrahlung, Lachen, Wärme und Gemeinsamkeit.“

Den Gedanken, ein „Best of“ zu machen, hätte keinen Sinn gemacht, meinte er in der Enzberger Festhalle. Wegen der vielen Höhepunkte in der Vereinsgeschichte wäre es sonst ein Konzert bis zum nächsten Tag gewesen. In rund zwei Stunden und zwei Programmhälften knüpfte das Blasorchester unter der Leitung von Jürgen Charrier vor 250 Besuchern an seine Musikalität vor Corona an. Mit Silva Nigra von Markus Götz wurde ein Tag im Schwarzwald beschrieben. Orchestrale Klänge, dann wieder solistische Zwischenspiele von Aaron Basler und Anna Grob (Klarinette), Ekkehard Herzig (Oboe) und Roxana Wetter (Querflöte). Die hohen Stimmen der melodieführenden Klarinetten wurden von der Melancholie der tiefen Blechbläser umrahmt. Optische Unterhaltung auf der Bühne boten die Kinder des Schülerorchesters verkleidet beim „Tanz der Vampire“. Mit „The Best of Ed Sheeran“ und „André Rieu in Conzert“ gab es weitere Leckerbissen für das Publikum. Die durch das Programm führende Larissa Speer stand am Ende im Mittelpunkt. Gerald Glöckler ehrte sie für ihr über 30-jähriges Engagement im Musikverein Enzberg (Bild). „Wir haben ihr Projekte und Erfolge zu verdanken, die dem Verein großes Ansehen gegeben haben“, sagte er. Dazu zählten unter anderem das Verfassen der Jubiläumsfestschrift, aber auch die Aufführung des Musicals „Fluch des Phantoms“ 2015 im Mühlehof.