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Bild vom Hochwasser am Arnbach in der Ellmendinger Ortsmitte aus dem Jahr 2013. Foto: Privat
Bild vom Hochwasser am Arnbach in der Ellmendinger Ortsmitte aus dem Jahr 2013. Foto: Privat
21.11.2017

Starkregen und Schwemmsand macht Anwohner des Arnbachs nervös

Keltern-Ellmendingen. Ulrich Daub aus Ellmendingen fragt sich, warum Schwemmsand im Arnbach von der Gemeinde nicht konsequent beseitigt wird. Hier gibt es die Antwort auf diese PZ-Leserfrage.

Wer an einem Bach wohnt, sieht die Welt nicht nur aus naturromantischer Perspektive. Wer weiß schon, wie wenig Zeit bleibt bis zum nächsten Jahrhunderthochwasser? So geht es auch Ulrich Daub aus Ellmendingen. Mit Argusaugen verfolgt er die Entwicklung am Arnbach. Früher, so seine Einschätzung, habe sich die Gemeinde beim Hochwasserschutz effektiver eingesetzt. Im Frühjahr und im Herbst, so die Erinnerung des PZ-Lesers, habe die Kommune dafür Sorge getragen, dass das abgelagerte Schwemmmaterial konsequent aus dem Bachbett gebuddelt worden sei. Und heute? Da werde vorsichtig das Bachgras geschnitten und das sei es im Wesentlichen auch schon.

Ein Ausbaggern dagegen, wie von Daub angeregt, könne nicht mehr in Betracht kommen, so Kelterns Bauamtsleiter Michael Mühlen. Anders als sich vielleicht der ein oder andere Anlieger zu erinnern vermeine, sei das Bachbett längst immer tiefer gefallen. Der Bachgrund sei also nicht immer höher, sondern vielmehr tiefer geworden: so dass man aus Sicherheitsgründen nicht die Stabilität der gesamten Konstruktion gefährden dürfe. Würde man weiter runtergehen, käme man im Niveau unter den Mauerfuß. Dazu dürfe es auf keinen Fall kommen. Im Übrigen erinnerte Mühlen im PZ-Gespräch an die Hochwasserschutzmaßnahmen, die seit geraumer Zeit im Gemeinderat diskutiert würden. Hierbei müssten viele Belange berücksichtigt werden.