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Nach dem Tanken ging es am Mittwochabend für viele Autofahrer nicht mehr weiter. Ein Sattelzug versperrte den Weg.
Nach dem Tanken ging es am Mittwochabend für viele Autofahrer nicht mehr weiter. Ein Sattelzug versperrte den Weg. © Pixabay
13.09.2018

Stau auf Rastplatz: Betrunkener Sattelzug-Fahrer versperrt Durchfahrt

Niefern-Öschelbronn. Ein 39-jähriger Sattelzug-Fahrer hat am Mittwoch einen Stau auf einer an der A8 bei Niefern-Öschelbronn gelegenen Tank- und Rastanlage verursacht. Gegen 20.30 Uhr hatte er sein Fahrzeug so an einer Schutzplanke in der Nähe der Pkw-Zapfsäulen geparkt, dass eine Durchfahrt auf der linken Seite der Tankstelle nicht mehr möglich war.

Selbst nach mehrfacher Aufforderung der Polizei das Fahrzeug umzustellen, kam er der Bitte nach Angaben der Beamten nicht nach. Der widerspenstige 39-Jährige musste schließlich festgenommen werden. Ein extra seitens der Polizei angeforderter Ersatzfahrer kümmerte sich um einen geeigneten Stellplatz für den Sattelzug. Wie sich bei einem im Anschluss durchgeführtem Alkoholtest herausstellte, wies der 39-Jährige mit niederländischer Herkunft etwa 1,1 Promille auf.

Als die Beamten des Autobahnpolizeireviers Pforzheim an der gemeldeten Tank- und Rastanlage eintrafen, klopften diese zunächst an die Fahrerkabine. Der 39-Jährige öffnete daraufhin den Vorhang und zog diesen sogleich wieder zu. Nach weiterem Klopfen und deutlichem Zeichen, dass der Fahrer herauskommen solle, verließ er das Führerhaus. Es wurde ihm daraufhin deutlich erklärt, dass er im absoluten Halteverbot stehe. Dies interessierte den Fahrer offenbar wenig. Er wies die Aufforderung das Fahrzeug umzustellen deutlich in deutscher Sprache zurück und wollte sich wieder zurück in das Führerhaus begeben. Aufgrund der Befürchtung, dass er sich in seiner Fahrerkabine einschließen könnte und dadurch eine Entfernung des Sattelzuges erheblich erschwert werden würde, hielten die Beamten den 39-Jährigen nun an den Armen fest. Als sich der Fahrer weiter den Aufforderungen der Polizisten widersetzte, musste er schließlich festgenommen werden.